Reisebericht J. Liebenow , Gambia-Einsatz vom 27.10.2011 bis 20.03.2012

27.11.2011

Anreise, ganz ohne Probleme; Kris Greyer wundert sich über den bestellten Service in Brüssel (angenehm) und in Banjul reisen wir ein ohne Gepäckkontrolle, werden aus der langen Warteschlange raus gewunken –prima; Marianne Kypke, unsere „Quartier-Mutter“ holt uns ab.

In der 1. Woche alte Kontakte aktivieren, alles mit der Trust-Bank klären, zahllose Telefonate, Post und Geschenkübergabe z.B. an Jay Joof von Frau Krüger, an Lamin Sarr von A. Pantke, an Saikho Camarro von Chr. Stahl usw. –auch eigenes Patenkind Haddy besucht.

07.11.2011

Tobaski – Feiertag bringt alles durcheinander, an der Fähre geht tagelang nichts.

09.11.2011

Fahrt auf die Nordbank; herzliche Begrüßung in N’dofan, Kris ist immer dabei, fotografiert, dolmetscht und passt auf, dass ich nicht in Löcher falle.

1. Gespräch mit neuem Schuldirektor (Cherno Corr), erster Eindruck gemischt – LBS jetzt 466 Schüler und Nursery jetzt 148 Kinder.

Kontrolle der Schulküche (auch Reisbestand) und Zustand der Notfallapotheke; Zustand katastrophal.

Erste Auszahlung Familienhilfe von M. Winkler an Kind 2905, auch Hatabou Janneh bekommt Gehalt.

Finanzgeschäft über Konto jetzt völlig normal.

Vorbereitung der Beratung Notfallapotheke = First Aid Point (FAP) zum 15.11.11 – Einladung an Gemeinderat, den Direktor und Baufirma Q. Sarr ausgesprochen.

15.11.2011

Fahrt nach N’dofan – wichtig heute Kostenplanung für den FAP – alle Eingeladenen sind da, auch Babucarr Sarr, der vorgesehene medizinische Mitarbeiter. Erster Eindruck nicht umwerfend, aber gut, dass ich mir Ausdauer verordnet habe (es wurde besser).

Beratung und Kostenplanung war strapaziös, zu viele wollten mitreden.

Ergebnis: Viel zu tun – vom Dach bis zur Fundamentsicherung; Materialkosten geklärt; Gesamtkosten ca. 2.000,00€, Arbeiten zwischen Dezember und Februar.

Baufirma Q.Sarr aus N’dofan übernimmt die Arbeiten. Der Kostenplan (für Lohn , Material und Zeit) wird in Deutschland vom Vorstand in Deutsch / Englisch ausgearbeitet.

18.11.2011

Endlich kommen die Kisten, die mit dem Container von B.Lempa mitgeschickt wuden. Dabei waren auch die „Fresspakete“ von Kris, Marianne und mir.

Die nächste Zeit nutzen W. Rehm, Hatabou und ich, um Preise auf Baumärkten und bei Firmen zu erkunden. Kauf einer Tür, Fließen gefunden, Fenster bestellt.

Mit der Baufirma wird der Zeitplan für die Reko des FAP konkretisiert. Für mich wichtig, keine Mittel vom Verein – ich muss Spenden sammeln, z. Z. erst 894,00€ – die fehlenden 1.200,00€ bilden die Grundlage zahlreicher E-Mails.

28.11.2011

Problemberatung mit Hatabou und W. Rehm. Punkte waren die Arbeitsschritte bei FAP –Reko und Arbeitsvertrag B. Sarr. Wir wollen die tatsächliche Eignung in einem Praktikum prüfen und dies im Probe-Arbeitsvertrag fixieren. Idee findet auch Zustimmung im Vorstand. B. Sarr soll Praktikum im HC Tanji machen, da hoffen wir auf eine realistische Bewertung seiner Fähigkeiten.

02.12.2011

Fahrt nach Faraba Sutu (im südlichen Teil Gambias)– Ziel: Übergabe/Einweihung eines Toiletten-Neubaus und malermässige Gestaltung des Kindergartens, der den Erinnerungsnamen von W. Rehms Patenkind trägt.

Honoratioren des Ortes bleiben fern. Kinder (ca.30 im Alter von 3-6 Jahren) werden mit Plüschtieren überschüttet und in einer Ansprache informiert, dass sie noch ein Foto des toten Patenkindes von W. Rehm erhalten, damit sie ihn nie vergessen.

Das ist makaber und verhöhnt muslimische Traditionen, solch ein Gedenken ist nicht üblich.

03.12.2011

Besuch beim blinden Mädchen Fatou Sarr in Serekunda-Bakateh. Ich darf mich von den Lebensbedingungen überzeugen, gekaufte Schulbücher und Schuluniform kontrollieren und ihr Problem entgegennehmen. Sie bittet um Handyreparatur und einen neuen Tape-Recorder. Wir wollen es schnell erledigen und zahlen Unterstützungsgeld aus für die Monate Januar – März 2012 = 6.300,00 Dalasi. Fatou Sarr geht es ansonsten gut.

05.12.2011

Beratung in Tanji – Praktikum B.Sarr – er benötigt eine Genehmigung vom Gesundheits-ministerium. B. Lempa ist bereit und fragt gleich einen Mitarbeiter wegen Unterkunft für 2 Wochen (zunächst war ein Preis von 200 Dalasi festgelegt, später wurden es 1.500 Dalasi – warum? Gemeinsame Aktion von W. Rehm und B. Lempa?)

07.12.2011

Gemeinsame Beratung mit W. Rehm und Hatabou zu Fragen Reko FAP und Arbeitsvertrag B. Sarr.

Fahrt nach N’dofan für den 08.12.2011 geplant. Nach meiner Info, dass ich als Vorstandsmitglied dem Hausbau für den Kindergärtner in Faraba nicht zustimme, erfolgte abends die Absage der Fahrt nach N’dofan durch W. Rehm (Begründung: er muss Patienten fahren). Das war das Ende des Zusammenwirkens mit W. Rehm.

Wir planen die Fahrt für den 09.12.2011, bestellen alles neu und fahren zukünftig ohne ihn – wir können es genauso gut.

09.12.2011

Ein wichtiger Tag. Hatabou, Kris und ich setzen mit der 1.Fähre über und treffen B. Sarr in Barra. Erläutern und unterzeichnen den befristeten Arbeitsvertrag – jetzt haben wir einen gambianischen Mitarbeiter und damit die Bedingungen des Vorstandes für den Baubeginn des FAP erfüllt.

Zwei Stunden später, nach Unterzeichnung des Arbeitsvertrages und der Auszahlung des 1. Materialvorschusses beginnt die Baufirma Q. Sarr mit der Reko des FAP.

Wir beraten noch mit dem Direktor und besuchen 5 Familien von Patenkindern in N’dofan, Kerr Wally und Kerr Jatta. Patenkind Ngymbe Senghore – sie hat heute Geburtstag – erhält ein Präsent von ihrer Patin E.-M.Schrader, gut getroffen!

18.00 Uhr zu Hause – zufrieden mit dem Tag!

13.12.2011

Fahrt auf die Nordbank – Kontrolle Baubeginn und Materialkauf.

In Barra Kauf einer Matratze und 3 x Reis.

In N’dofan vielseitiges Programm:

– 20 Säcke Reis für die Schulküche, Kontrolle Bestand und Lagerung

– Auslieferung Reis an die Eltern von Fatou Sarr in Kerr Jata

– Reis an Kind 2801, 22610

– Kerr Wally – Matratze abliefern und Familienhilfe Auszahlung an Fatou Joof

– Kalikunda – Auszahlung Familienhilfe bei Kind 2822 und 22612; bei beiden Familien

Hilfsbedarf ; Klärung für Kind 2822, wenn Fr.Strehl Anfang Februar nach Gambia Kommt.

15.12.2011

Fahrt nach N’dofan – Baukontrolle und Material; Familienbesuche

20.12.2011

Fahrt nach N’dofan – in Barra Einkauf für Familien Kind 22612 und 22613 (2 Matratzen, Reis mit Reistopf)

Vorher in Karnefink 45m Fliesen gekauft. In N’dofan Besuch bei Mussa Ndure, alles gem. Wunsch von J. Brandenstein ausgeliefert. B. Sarr erhält von G. Kunkel neue große Matratze.

Auszahlung von 500 Dalasi für Fahrradreparatur an Patenkind von U. Uhlmann .

21.12.2011

Nochmalige Fahrt nach N’dofan – Medizin für Mister Bahoum (Hausmeister der LBS N’dofen) wird besorgt. Wollen unbedingt seinen Fuß vor Amputation retten. Teure Medizin – Aussichten aber gut.

Besuch von Patenkind 2905, Ida Sowe von M. Winkler.

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22.12.2011

Fatou Sarr erhält repariertes Hady zurück und neuen Tape-Recorder, T-Shirt = kleines Geschenk für Weihnachten übergeben.

10.300 Dalasi für Arbeitserlaubnisse von 3 Ärzten an Hatabou übergeben.

24.12.2011

Kleine Weihnachtsfeier mit Marianne, Simon, Kris und Hatabou mit Weihnachtsbaum, Kartoffelsalat und Würstchen – und ein paar Gedanken an die Heimat. Nun ist Pause für dieses Jahr.

28.12.2011

Irrtum, keine Pause. Auszahlungen an W. Rehm und Hatabou. Vorbereitung des 02.01.2012 – Fahrt nach N’dofan.

Mein Patenkind soll einen Computerkurs besuchen.

Silvester

Ich ziehe Bilanz:

Leben im Compount ist eingespielt und angenehm. Kontakt zu meinem Patenkind sehr gut. Vorhaben in N’dofan gehen schneller als gefordert voran. (Baufirma arbeitet gut)

Spenden für FAP haben 1.894,00€ erreicht, mehr wird’s wohl nicht.

Das Neue Jahr wird erfolgreich und interessant mit vielen neuen Mitstreitern, die nach Gambia kommen.

01.01.2012

Das Neue Jahr beginnen wir mit einer Wanderung am Strand, viele Grüße aus der Heimat beantwortet und den 02.01.12 vorbereiten –Fahrt auf die Nordbank.

02.01.2012

Fahrt mit Hatabou nach N’dofan; Arbeiten am „FAP“ gehen gut voran; Auszahlung Lohn und Geld für Farbe; Beratung: Fenster gibt’s nicht auf der Nordbank – wir müssen sie besorgen. Besuchen Patient Bahoum – Fußheilung geht voran.

05.01.2012

Kostenkalkulation für den „FAP“ – alle bisher geplanten Leistungen kostet 75.250 Dalasi, davon sind 1.881 € durch Spenden gedeckt, aber es entstehen zusätzliche Kosten für Transporte, Mobiliar, Reinigungsmittel, Termitenbekämpfung.

An Hatabou 6.200 Dalasi – er kauft Fenster in Bruzubi

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09.01.2012

Hatabou bringt die 5 Fenster, sehr gute Ware; abends Beratung mit Hatabou und Babucarr; es geht auch um das Praktikum von Babucarr in der 2. Januarhälfte und das Führen seines Fahrtenbuches.

14.01.2012

Haben die Fenster gut verpackt und starten – wollen Geld sparen – mit Taxi. Oh la, la, es ist Cleans-Day, wir haben das nicht gewusst (d.h. Verkehr ruht von 9.00 – 13.00 Uhr).

Erreichen dennoch die Fähre, die ist halb leer – und lernen einen Militärpolizisten kennen (mit Motorrad). In Barra will kein Taxi für uns fahren, aber es ist erst 9.30 Uhr und wir bitten den MP um Hilfe. Er fährt vor uns mit Blaulicht und unsere Fenster sind um 10.30 Uhr schon in N’dofan. Rückfahrt dank des MP ohne Probleme.

16.01.2012

Müssen zur „Imigrations-Police“ Aufenthaltsgenehmigungen verlängern, war längst fällig . Der Corporal nimmt meine Entschuldigung an – das gibt’s wohl nur in Gambia.

19.01.2012

Fahrt nach N’dofan, Kontrolle „FAP“. Fenster werden schon eingebaut. Zahle Lohn und Materialkosten für Außenfundament und Terrasse mit Schleppdach; es geht gut voran.

Am Abend E-Mails mit Fotos an „MAZ Oranienburg“ und „Wochenspiegel“.

21.01.2012

Besuch bei Fatou Sarr in Bakateh, geben das kopierte Zeugnis zurück.

23.01.2012

Treffen und Gespräch mit Sven Oberländer.

26.01.2012

Die Ärzte Bille (und Frau) und Gesper (und zwei Helfer) kommen, wir holen Fam. Bille vom Flughafen ab.

Am nächsten Tag Übergabe der Kisten mit Lebensmitteln und Medikamenten, die wir inzwischen eingelagert hatten.

28.01.2012

Treffen und Beratung zum medizinischen Einsatz 2012, Teilnehmerzahl 11.

Vorgeschlagene „ Arbeitsplan „von W. Rehm abgelehnt; Einsatz der Ärzte folgt, wie in den vergangenen Jahren, operativ der Notwendigkeit und wird durch mich geleitet.

Am Abend Abholung von Jutta Strehl-Greyer und Tochter Kim vom Flughafen (bleiben 1 Woche).

30.01.2012

Touristische Südtour bis zum Fluß Allahain mit Frau Strehl–Greyer ; abends gemeinsames Abendessen im „Jasmina“. Mariannes Patenkind Cora kommt ins Krankenhaus nach Banjul.

31.01.2012

Mit Unterstützung von Kim Greyer auf der Trustbank alle Kredit – und Kontoangelegen-heiten geregelt. Am Abend problematische „Feier“, Marianne hat Geburtstag und ihr Patenkind ist gestorben.

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01.02.2012

Ärzte – Einsatz im Gange, Montag schon Ghanatown, Dienstag Nordbank, heute Sukuta.

Fahre mit Fam. Strehl nach N’dofan, „FAP“ fast fertig, erteile Aufträge für Tisch, Bank und Ameisenbekämpfung. Baboucarr beginnt Arbeit. Regal wird umgebaut. Jutta Strehl- Greyer besucht Patenkind Jabou (2822), schreckliche Wohnverhältnisse; wir bereiten Kostenplanung für Hausdach-Reparatur vor, Sack Reis und Geschenke übergeben.

1 Sack Reis liefern wir für den Hausmeister Bahoum (er ist seit Monaten krank , hat kein

Krankengeld – einfach Hunger); schön, dass wir aus dem Nothilfefonds helfen können.

02.02.2012

Anreise Ute und Rolf Uhlmann, Marianne Achterberg, Conny Boldt; unser Team wächst an auf 12 Personen.

Erlebnis Schuhmacher – er repariert meine Sandale mit einer Stahlkrampe – zuerst Skepsis, dann erstaunen – ein tolles Ergebnis.

Mit Kim Strehl zur Bank – sie hilft als Dolmetscher; wir regeln Eröffnung eines weiteren Kontos für den GBG e.V. Treffen mit meinem Patenkind Haddy – Übergabe von 1.800 Dalasi für einen 3-monatigen PC-Kurs.

03.02.2012

Treffen mit Astrid Panke im „Jasmina“ – Thema: Wann kommt der Container?

Am Abend gemeinsames Essen mit Fam. Strehl-Greyer; erster Eindruck: Besuch in Gambia öffnet den Blick in die Probleme viel besser als nur Erzählungen.

04.02.2012

Von nun an immer Sonnabend 14.00 Uhr „Dienstberatung“ der Mediziner und des Teams am Strand – Einsatz / Vorhaben in der nächsten Woche – klappt prima.

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07.02.2012

Wo gibt’s denn so etwas – Nebel in Gambia; warten 2 Std. an der Fähre – da keine Aussicht, fahren wir zurück. Bereiten alle Aktivitäten für den 09.02.12 vor.

09.02.2012

Nun aber nach N’dofan – mit vielen Aufgaben. Zuerst Reislieferung kontrollieren und bezahlen (19.000 Dalasi), wir waren wegen Nebel nicht da.

Beratung mit Direktor Carr – zum Schulgarten, zum geplanten Kinderfest am 21.02.12,

fehlenden Unterlagen usw.

Lehrer stellt Olli N. Joof vor, verzweifelte Situation, Kind hat Hunger.

Auszahlung 2. Rate Familienhilfe an 2905, Auszahlung Lohn und neue Aufträge an Baufirma O. Sarr. Dann Fahrt mit Kumba Bah und Fatou Faal nach Hause. Auszahlung bei Kumba Bah und Inspektion der Wohnbedingungen bei Kind 2911.

Abends E-Mail Anfrage an Vorstand: 1 Sack Reis für Olli N. Joof und 3.400 Dalasi Reko-Hilfe für Familie von Kind 2911 werden aus Nothilfefonds genehmigt.

13.02.2012

Materialeinkäufe für „FAP“ in Serekunda, brauchen Eimer, Schüsseln, Tankbehälter für Wasser, Staubtücher usw.

14.02.2012

Fahrt nach N’dofan.

„FAP“ fast fertig, noch Tür streichen, Ameisen bekämpfen, Material übergeben; Tisch und Bank sind gut geworden.

Auszahlung an Kind 2116 aus Schule Berending (wohnt in N’dofan) sowie an Kind 2911, Olli’s Familie erhält einen Sack Reis und wird zukünftig gesponsert.

Dann mit Q.Sarr zum Haus von Jabore (Kind 2822) zwecks Kalkulation der Kosten für Dachreparatur – sieht sehr schlimm aus und wird teuer – nach ersten Überlegungen ca. 1.000 €.

15.02.2012

Ziel „Quodrangle“ – wir wollen ins Ministerium für Health and Social Welfare – zum Gesundheitsminister; es geht um Arbeitserleichterung für den Verein. Dr. Rolf Uhlmann hat mich gut vorbereitet. Doch wir kommen nur bis zum persönlichen Sekretär Mr. Ioa. Er informiert uns: Ohne MOU (Memorandum of Understanding – Anmeldung) sind wir illegal im Land.

Vorstand sollte also Standpunkt überdenken und den Verein schnell anmelden.

Am Abend Treffen bei uns mit Andrea und Anke vom Verein „Pro Kids“.

16.02.2012

Sabine Brackmann reist an.

17.02.2012

Endlich ist der Container da. Wir fahren zu Astrid und sortieren, was geht nach N’dofan und das Andere kommt zu uns in den Compount. Hatabou hat LKW organisiert – und dann gleich Ausgabe der Pakete an Fam. Bille und W.Rehm.

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18.02.2012

Indipendens-Day – nichts bewegt sich. Am Strand unsere wöchentliche Beratung zum medizinischen Einsatz der nächsten Woche.

Auslieferung Paket an Maimouna Fatty – Patenkind von M. Achterberg.

19.02.2012

Alles für N’dofan wird verladen. Astrid übernimmt die Regie. Der LKW wartet die ganze Nacht an der Fähre und ist am 20.02.12 in N’dofan.

20.02.2012

Alles für den nächsten Tag vorbereiten. Eltern in N’dofan bestellen, Absprache mit den Herren Sarr und Corr.

21.02.2012

Der große Tag in N’dofan – 12 Aktive im Einsatz und zwei Gambianer; die Mediziner sind in Njongon und N’dofan.

Pakete an 23 Patenkinder sowie Material für Kindergarten und „FAP“ ausgegeben, Reislieferung bezahlt. 2 Patenkindern in Kolikunda liefern wir 4 Pakete nach Hause (Patenkinder 2910 und 21113).

clip_image012Kinderfest ist eine Initiative von M. Achterberg, alle helfen mit, Spiele und Sport, besseres Essen und Getränke. Aus dem Kinderfest (geplant waren 150 Kinder) wird schnell ein Dorffest mit 600 Schülern und mindestens noch einmal 600 Einwohnern – ein toller Erfolg.

Am Abend Probleme an der Fähre, die meisten setzen mit einer Piroge über – „ mit Schwimmweste im Sturmboot“.

23.02.2012

Wir werden weniger. M.Achterberg und Fam. Uhlmann treten nach drei aktiven und erlebnisreichen Wochen die Heimreise an.

24.02.2012

Fahrt nach Njofelleh – Pakete und ein Fahrrad für Patenkind B 733, B753 und B766 ausgeteilt; mit dabei Sabine Gütte.

Alles problemlos, besuchen Patenkind Dembo von G.Koschinski, Rückfahrt über Kachume und Sanyang.

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28.02.2012

Wieder auf die Nordbank. Fam. Bille, Baboucarr und Sabine Brackmann arbeiten in Njongong; ich fahre nach N’dofan, Kris immer an meiner Seite.

Gespräch beim Direktor – Kampf gegen die Termiten bei dem „FAP“ – Schüler sollen helfen.

Hausbesuche bei den Patenkindern 21113, 21107 und 21009. Kontrollbesuch beim Hausmeister (mit Medikamenten); es wird immer besser – Fuß gerettet.

Der „FAP“ ist fast komplett – nur noch Kleinigkeiten; für die Liegen fehlen die Schrauben.

29.02.2012

Am Vormittag bei Fatou Sarr, Unterstützungsgeld für April – Juni auszahlen und Familienhilfe für Pap Faal – geht jetzt in die Schule in Bakau.

Am Abend – schrecklich – beim Überspielen der Fotos auf den Laptop sind alle gelöscht, Chip zerstört, 210 Fotos, die gesamte Dokumentation vernichtet! Kann man manches nachholen? Vieles ist verloren.

02.03.2012

Noch einmal nach Bakateh zu Fatou Sarr – wenigstens ein paar Fotos nachholen.

05.03.2012

Wieder nach N’dofan. Auszahlungen an die Eltern von Dawda Joof, Dawda Sanneh, Fatou Kolley und Matt Marong. fotografieren der Schulleitung; Schulklassen sind im Einsatz am „FAP“ – Beseitigung der Vegetation wegen der Termiten.

Erkenntnis: Dir. Corr hält Versprechen ein.

Einzahlung von 1.000 € = 40.000 Dalasi Spenden für den „FAP“ auf Konto des GBG bei der Trustbank.

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08.03.2012

Auszahlung von 2.000 Dalasi an Jay Joof von Anni Krüger und zahlreiche E-Mails geschrieben an Mitstreiterinnen in der Heimat.

14.03.2012

Viel aufräumen, verpacken – den nächsten Tag vorbereiten, u.a. Verträge und Auszahlungen.

15.03.2012

Ein letztes Mal nach N’dofan – mit der 2. Fähre. Kris kauft in Barra Reistopf, Schüsseln usw. für Patenkind 2822.

Feierliche Übergabe des „FAP“ an Baboucar Sarr, er erhält Lohn für Monat und unterzeichnet Arbeitsvertrag mit GBG.

In der LBS wird eine letzte Lieferung Reis übergeben und bezahlt, letzte Auszahlung auch an die Baufirma Q.Sarr – und Auftrag für das nächste Halbjahr „den Termiten keine Chance“.

Bei der Rückfahrt Kontrolle Hausbau bei Dawda Joof in Kerr Jatta und Auszahlung der Spende von Fam. Uhlmann.

Bye – Bye – N’dofan.

17.03.2012

Besuch und Abschied im Compaunt meiner „Tochter“ Haddy in Tujering.

20.03.2012

Rückflug – problemlos.

Nachwort zum 5 – Monde – Einsatz in Gambia

Was hat er uns gebracht?

(Die Reihenfolge ist nicht wichtig)

Personenerfahrung: 7 Mitglieder haben ihre Erfahrungen vertieft und waren aktiv.

6 weiter Mitglieder haben erstmals Gambiaerfahrung sammeln können

4 weitere Unterstützer/Helfer waren für den GBG tätig.

Mit 4 in ähnlicher Zielrichtung tätigen Vereinen wurden Erfahrungen ausgetauscht , ein medizinischer Mitarbeiter wurde eingearbeitet und arbeitsvertraglich an uns gebunden.

Das alte Gebäude der Notfallapotheke in N’dofan wurde zum „First Aid Point „ rekonstruiert, eingerichtet und ist nun mit Baboucar Sarr ganzjährig für die Bevölkerung wirksam.

Die Teilnehmer des medizinischen Teams leisteten: 13 Einsatzwochen, die Ärzte und 22 Einsatzwochen die medizinischen Helfer in Schulen, Kindergärten und für die Bevölkerung.

Es wurden insgesamt 32 Patenkinder/deren Familien zu Hause besucht, die Lebensverhältnisse in Augenschein genommen und in 30 Fällen wurden Spenden der Pateneltern bzw. aus dem Nothilfefonds direkte Hilfe bei der Haussicherung oder gegen Hunger realisiert und kontrolliert.

Unser Team „ The Green Germans“ ist gern gesehen und geachtet.

Joachim Liebenow

Teamleiter von Oktober 2011 bis März 2012


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