Kategorie Archiv: Reiseberichte

Schulgarten N´dofan gestartet

IMG_1159J. Liebenow betreut seit seiner Ankunft das Projekt Schulgarten vor Ort. Die Kalkulation der benötigten Baumaterialien für die Umrandung des Schulgartens war schnell erstellt. Am 22.11. 2012 konnte das Team eine Menge Helfer aus dem Ort bei der Arbeit antreffen. Es ist uns eine Freude, dass in diesem Jahr erstmalig die Dorfbevölkerung zur Mithilfe bewegt werden konnte. Herr Liebenow hat eigens für gambianisches Klima geeignete Sämereien mit nach Gambia gebracht und hat vor Ort schon diverse Geräte angeschafft und einen Raum zur Unterbringung in der Schule vorbereiten lassen. Näheres werden wir nach seiner Rückkehr und  zur Mitgliederversammlung berichten.

Schulmauer N´dofan vollendet

IMG_1244

 

Damit wir das Projekt Spielplatz für die Schule in N’dofan verwirklichen können, war es erforderlich, die Schulmauer um die Schule fertig zu stellen.

 

Das ist durch viele Helfer des Dorfes und eine finanzielle Hilfe durch unseren Verein in 2012 geschafft worden. Mit etwas Überredungskunst von A. Baier konnte der ansässige Baumeister zum kostenfreien Anstrich der letzten Meter überredet werden.

 

Wir haben somit den Grundstein für ein sicheres Schulgelände als Voraussetzung für den ab Januar entstehenden Spielplatz geschaffen.

Küche Faraba Sutu eingeweiht

DSCI0024

Faraba Sutu ist ein sehr armes Dorf und liegt ca. 50 km östlich von Kololi (Serekunda). In dem dortigen Kindergarten werden z.Z. etwa 80 Kinder unterrichtet. 2011 wurde dort durch den Verein eine Toilette gebaut und die Vorschule renoviert. In 2012 konnte der Verein Dank großer Spenden für Faraba Sutu eine Küche errichten. Diese wurde im November eingeweiht. Das Einsatzteam war am 14.11.2012 war beim ersten Kochen mit dabei. Seither erhalten alle Kinder eine warme Speise am Tag. Um diese langfristig zu sichern brauchen wir Ihre Unterstützung.

 

Patengeschenke auf besonderem Weg

In 2012 hatte ein Teil des Teams von der Airline SN- Brussels Mehrgepäck erhalten. Dies wurde unter anderem zur Mitnahme kleiner Geschenke an unsere Patenkinder genutzt. Natürlich wurden auch Nichtpatenkinder bedacht. Der größte Teil des Mehrgepäcks bestand aus Kuscheltieren, Spielzeug, Schreibwaren und anderen kleinen Freuden. Dazu mehr im Reisebericht 2012.

Kontrolle Bau vom Haus für Patenkind

 

Eines unserer Patenkinder hat in 2012 besonderes Glück. Die deutschen Pateneltern ( Fam. Uhlmann) waren zu Beginn des Jahres 2012 selbst vor Ort und haben die Lebensumstände des Patenkindes und seiner Familie selbst gesehen. Nach diesem Besuch war den Pateneltern klar, dass Sie helfen wollten. Sie starteten die Unterstützung und Finanzierung eines neuen Hauses. Unser Mitarbeiter Hatabou Janneh hat die ersten Schritte und Auszahlungen je Bauabschnitt für den Verein übernommen. 

IMG_0133

Kurzinformation aus Gambia

IMG_1670 Das Team 2012 hat die vollständige Schulgeldzahlung 2012/13 bestätigt. In diesem Jahr waren Frau Lena-Maria Goldhahn, Frau Anja Baier, Frau Jenny Görisch sowie die gambianischen Mitarbeiter Hatabou Janneh und Lamin Bojang im Einsatz. Sie haben alle Kinder angetroffen und die neuen Kinder 2012/13 sowie die im nächsten Jahr aufzunehmenden Kinder 2013/14 zu Hause besucht und die Lebensumstände dokumentiert. Es konnten in diesem Jahr an alle Kinder die durch Ihre Pateneltern geleisteten Spenden zum Kurs 1:43 ausgezahlt werden. Durch die rechtzeitige Überweisung der Schulgelder, Reisspenden und Familienhilfen aus Deutschland hatte das Team großes Glück mit dem Umtauschkurs der Wertstellung auf dem gambianischen Vereinskonto. Zusätzlich wurden Geschenke der Pateneltern und Briefe übergeben. Nur die Bananenkisten aus Deutschland sind noch nicht mit dem Container eingetroffen. So muss die Verteilung später durch Helfer des Vereins und unsere gambianischen Mitarbeiter übernommen werden. Auch die Spielplätze werden auf Grund der fehlenden Rutschen ( ebenfalls im Container) erst Anfang des Jahres fertig gestellt werden.

Fatou Sarr – unser besonderes Patenkind

Fatou ist ein blindes Mädchen, das früher die LBS (Lower Basic School) in N’dofan besuchte. Sie hatte mit viel Energie fleißig gelernt – trotz aller Probleme.

Sie erlernte die Blindenpunktschrift und war Klassenbeste als Mitglieder des „Gesundheit und Bildung Gambia e.V.“ (GBG e.V.) sie zum ersten Mal antrafen. Doch nach der 6 Klasse wäre Schluss mit der Schulbildung gewesen, hätte der Verein  „GBG e.V.“ sie nicht als Patenkind zur Vermittlung übernommen.

Die nächste passende Schule, die einzige Blindenschule in Gambia, befindet sich in Kanifing bei Serrekunda und war für Fatou unerreichbar. 

                                     DSCI0057

Der „GBG e.V.“ wollte den Schulbesuch sichern, die Unterbringung in Schulnähe ermöglichen und den Unterhalt gewährleisten. Dafür wird weit mehr Geld gebraucht, als für eine übliche Patenschaft.

So stellten wir Kontakt zur „Brandenburgischen Schule für Blinde und Sehbehinderte“ in Königs Wusterhausen her. Das Problem der blinden Fatou konnte schnell im Gespräch schon mit dem Direktor Ölschlager erörtert werden und wurde auch auf der Eltern- und Schülerkonferenz vorgestellt.

Das Ergebnis war der erste Spendenlauf zu Gunsten eines GBG “Projektes”.

 

 

Reisebericht J. Liebenow , Gambia-Einsatz vom 27.10.2011 bis 20.03.2012

27.11.2011

Anreise, ganz ohne Probleme; Kris Greyer wundert sich über den bestellten Service in Brüssel (angenehm) und in Banjul reisen wir ein ohne Gepäckkontrolle, werden aus der langen Warteschlange raus gewunken –prima; Marianne Kypke, unsere „Quartier-Mutter“ holt uns ab.

In der 1. Woche alte Kontakte aktivieren, alles mit der Trust-Bank klären, zahllose Telefonate, Post und Geschenkübergabe z.B. an Jay Joof von Frau Krüger, an Lamin Sarr von A. Pantke, an Saikho Camarro von Chr. Stahl usw. –auch eigenes Patenkind Haddy besucht.

07.11.2011

Tobaski – Feiertag bringt alles durcheinander, an der Fähre geht tagelang nichts.

Reisebericht von J. Liebenow – Gambiaeinsatz 14.12.2010 – 13.03.2011

image

Die Anreise war abenteuerlich. In Berlin-Tegel Eisregen, Verspätung 1 Stunde – in Brüssel dann 15 Minuten zum Umsteigen, erreiche den Flieger nach Banjul 5 Minuten vor Abflug (als Letzter) und erhalte einen Platz in der Businessclass (toll) – in Banjul fehlt dann ein Koffer. Lamin und Marianne holen mich ab – im Compaund in Kololi endlich abends 22.30 – geschafft – für 13 Wochen. 
(Erklärung: Marianne Kypke ist Vereinsmitglied seit Mai 2010, hat in Kololi einen ganzen Compaund gemietet – ganzjährig – und lebt dort von September bis Mai. Dort sind 6 Übernachtungsplätze, ein Pool, ein Gartenhaus als Küche und ideale Lage in Kololi – 10 Minuten zu Fuß zum Strand. Das ist nun unser Stützpunkt). 

 

 

 

Meine Reise nach Gambia von Dr. H. W. Bille (2009)

imageIn der Zeit vom 17. Januar bis zum 27. Februar 2009 weilte ich zu einem Einsatz in Gambia – es war meine erste Reise in dieses Land, hier einige Eindrücke und Erlebnisse dieser Tour:

Samstag, 17.01.2009 – Abflug mit Span-Air nach Banjul, der Hauptstadt des kleinen westafrikanischen Landes.

Sonntag, 18.01.2009 – Herzlicher Empfang in Gambia, wegen eines defekten Autos wurden wir bis zum Quartier abgeschleppt, dort kennen lernen der Vermieter und bekannt machen mit den Wohnverhältnissen, ein wenig Einrichten, Gasherd aufbauen, die ersten Einkäufe tätigen – Wasser und Tappalappa (frisches baguetteähnliches Brot).  Da für mich noch keine Arbeitserlaubnis als Arzt vorlag – diese kam erst später mit Frau Dr. Gesper – beschäftigte ich mich vorerst im Compaund: Registrierung und Sortieren der vorhandenen Verbands- und Arzneimittel. Von den vorhandenen Medikamenten war ein Teil überlagert und musste aussortiert werden, das dauerte fast 3 Tage – nebenbei wurde die Umgebung und der Weg zum Ozean und der Strand erkundet.