Reisebericht von J. Liebenow – Gambiaeinsatz 14.12.2010 – 13.03.2011

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Die Anreise war abenteuerlich. In Berlin-Tegel Eisregen, Verspätung 1 Stunde – in Brüssel dann 15 Minuten zum Umsteigen, erreiche den Flieger nach Banjul 5 Minuten vor Abflug (als Letzter) und erhalte einen Platz in der Businessclass (toll) – in Banjul fehlt dann ein Koffer. Lamin und Marianne holen mich ab – im Compaund in Kololi endlich abends 22.30 – geschafft – für 13 Wochen. 
(Erklärung: Marianne Kypke ist Vereinsmitglied seit Mai 2010, hat in Kololi einen ganzen Compaund gemietet – ganzjährig – und lebt dort von September bis Mai. Dort sind 6 Übernachtungsplätze, ein Pool, ein Gartenhaus als Küche und ideale Lage in Kololi – 10 Minuten zu Fuß zum Strand. Das ist nun unser Stützpunkt). 

 

 

 

Meine Reise nach Gambia von Dr. H. W. Bille (2009)

imageIn der Zeit vom 17. Januar bis zum 27. Februar 2009 weilte ich zu einem Einsatz in Gambia – es war meine erste Reise in dieses Land, hier einige Eindrücke und Erlebnisse dieser Tour:

Samstag, 17.01.2009 – Abflug mit Span-Air nach Banjul, der Hauptstadt des kleinen westafrikanischen Landes.

Sonntag, 18.01.2009 – Herzlicher Empfang in Gambia, wegen eines defekten Autos wurden wir bis zum Quartier abgeschleppt, dort kennen lernen der Vermieter und bekannt machen mit den Wohnverhältnissen, ein wenig Einrichten, Gasherd aufbauen, die ersten Einkäufe tätigen – Wasser und Tappalappa (frisches baguetteähnliches Brot).  Da für mich noch keine Arbeitserlaubnis als Arzt vorlag – diese kam erst später mit Frau Dr. Gesper – beschäftigte ich mich vorerst im Compaund: Registrierung und Sortieren der vorhandenen Verbands- und Arzneimittel. Von den vorhandenen Medikamenten war ein Teil überlagert und musste aussortiert werden, das dauerte fast 3 Tage – nebenbei wurde die Umgebung und der Weg zum Ozean und der Strand erkundet.

Eine Bananenkiste für mein Patenkind…

Kiste…wie in jedem Jahr ruft der Verein dazu auf, die Möglichkeit zu nutzen eine Bananenkiste nach Gambia zu seinem Patenkind zu schicken.

Natürlich sind die Bananen aus der Kiste entfernt worden und man sollte sich doch überlegen was man denn in die Kiste packen sollte. Unsere (Corinna’s und meine) erste Kiste bestand fast ausschließlich aus Sachen für unser Patenkind und wir waren echt Happy als diese Kiste auch dort ankam, wo Sie hinsollte.

Bei unserer jetzigen, zweiten Bananenkiste haben wir uns gefragt, was wird denn alles dort gebraucht und natürlich könnten uns die Vereinsmitglieder auch da schnell Helfen.

Die erste Hilfe war der Hinweis auf ein kleines Dokument der Webseite (www.gambia-verein.com).

Das möchte ich natürlich auch hier in den Blog übernehmen.

 

Aufnahme, Satzung und anderes

Natürlich gibt es wie in jedem eingetragenem Verein auch bei uns einige Formalien einzuhalten.

In diesem kurzen Artikel bekommt Ihr die Links dazu:

Das Aufnahmeformular

Wer in einem Verein mitmachen möchte, muss natürlich Vereinsmitglied werden.
Dazu müsst Ihr lediglich das Aufnahmeformular ausfüllen und an uns schicken.

Ihr findet dieses Formular unter dem folgenden Link:

Aufnahmeantrag

Die Satzung

Wie jeder Verein, haben auch wir eine Satzung. Dieses Regelwerk beschreibt, was wir tun und wie wir es tun. Die Satzung findet Ihr hier:

Satzung

Die Vereinsordnung

Neben der Satzung brauchen wir natürlich auch eine Vereinsordnung. Diese könnt Ihr Euch hier anschauen:

Herzlich Willkommen…

Gambiaverein_logo…allen Besuchern dieses Blogs wünsche ich ein Herzliches Willkommen.

In nächster Zeit werdet Ihr hier Informationen Rund um unsere Arbeit im Verein erhalten.

 

Wer sich jetzt schon über unsere Vereinsarbeit informieren möchte, findet uns unter der Web-Adresse: http://www.gambia-verein.com

 

Natürlich könnt Ihr uns auch bei Facebook und Twitter finden.

 

Über ein Like oder gar einen neuen Follower würden wir uns freuen.

 

Natürlich hören wir uns auch gern Eure Wünsche oder Kritik an.

 

Ich wünsche Euch viel Spaß auf diesen Seiten und hoffe das wir hierüber den ein oder anderen Helfer erreichen.

Reisetagebuch über den Hilfseinsatz im November 2008 in Gambia

Teilnehmer: Frau Dr. Ingrid Gesper (Ärztin), Frau Eleonore Jähnike, Frau Ute Binde,
Herr Joachim Liebenow

Termin:       6. November bis 27. November 2008

In den vorangegangenen Monaten wurden durch Vereinsmitglieder viele Medika-mente, Bekleidung, Spielzeug, Schulmaterial usw. gesammelt und verpackt. Die Fracht wurde Anfang September nach Sperenberg transportiert und der Containeranteil termingerecht bezahlt, auch die Unterlagen für die Schulgeldzahlung wurden pünktlich an Hr. Rehm übergeben.

Zur unmittelbaren Einsatzplanung fanden je eine Beratung zwischen „GBG e.V.“ (Gesundheit und Bildung Gambia e.V) und „MSG e.V.“ (Malaria- und Schülerhilfe Gambia e.V.) sowie eine Beratung mit Fr. Dr. Gesper statt, in der die Vorhaben präzisiert wurden.

Kurzbericht Gambiaeinsatz Oktober/November 2009

Am 15. Oktober 2009 machten sich 4 Mitglieder unseres Vereins auf den Weg nach Afrika.

Joachim Liebenow, Gabriele Kunkel, Arno Weck und Marianne Achterberg, eine Woche später folgten noch Cornelia Boldt und Marianne Deinhardt (die mehrtägige Krankheit der beiden sollte für uns Anlass sein, Mitarbeiter, die das erste Mal nach Gambia fahren, besser auf diese Reise vorzubereiten).

Erstmals wollten wir Schulgeld auszahlen, weiterhin sollten die Geschenke an die Patenkinder und deren Familien übergeben werden und die Aktion „100 Säcke Reis gegen den Hunger“ sollte mit Leben erfüllt werden.

Mit der Unterstützung und der Hilfe von Lamin gelang es uns, sämtliche Patenkinder ausfindig zu machen, zu fotografieren, Geschenke, Reis und Schulgeld zu übergeben.

Die persönliche Übergabe von insgesamt 126 Sack Reis anstelle der geplanten 100 Sack (möglich durch den günstigen Umtauschkurs) an Familien und Schulen war ein beeindruckendes Ereignis für Spender und Empfänger. 12 neue Patenkinder für Pateneltern in Deutschland konnten aufgenommen werden.

Als Praktikant in Gambia – Oktober 2011 bis März 2012

Im letzten Einsatzzeitraum hatte der GBG erstmalig einen Praktikanten in Gambia im Einsatz. Hiermit erhofften wir uns eine tatkräftige Unterstützung für die vor Ort verweilenden Einsatzteams bei deren Aufgaben und eine merkliche Verjüngung des Teams. Nicht zuletzt spielten bei der Entscheidung für einen Praktikanten, die fremdsprachlichen Fähigkeiten und der leichtere Umgang mit fremden Mentalitäten und Kulturen eine starke Rolle.

Tätigkeitenbericht über die Zeit in Gambia

von Kris Greyer:

Gambiaeinsatz 2010 – Dr. Bille

Wie schon im vergangenen Jahr 2009 haben wir – meine Frau und ich – vom 14.01.- 11.03.2010 einen weiteren Arbeitseinsatz in The Gambia gestartet. Unter Mithilfe der beiden Vereine “Malaria und Schülerhilfe Gambia e.V.“ unter Werner Rehm und “Bildung und Gesundheit Gambia e.V.“ unter Joachim Liebenow konnten wir wieder tätig werden.

Zuvor hatten wir von Schulen (Bördegymnasium in Wanzleben, Sekundarschule Wefensleben/Eisleben) und Privatpersonen Geldbeträge als Spende erhalten, die es uns möglich machen sollten, bestimmte Aufgaben zu erfüllen (Bau einer Notfallstation bzw. -apotheke in einer großen Schule, Bau einer Trockenabortanlage in einer anderen Schule, Kauf von Nahrungsmitteln, Kauf vonMedikamenten vor Ort usw.).