Schlagwort Archiv: Gambiareise

Einsatzplanung 2015 in vollem Gange

In diesem Jahr sind wir leider sehr knapp mit Helfern. Anfang Oktober wird unser Projektleiter Faraba Sutu nach Gambia fliegen. Er wird uns auch bei der Schulgeldzahlung im Süden Gambias unterstützen und diese im Oktober betreuen. Anfang November wird Anja Baier folgen und mit der Unterstützung einiger Mitglieder und unserer Angestellten Lamin Bojang und Barbucarr Sarr die Auszahlung auf der Norbank nachholen. Auch in diesem Jahr sollen neue Kinder ins Programm aufgenommen werden. Diese Kinder wird das kleine Team  zu Hause besuchen und die Lebensumstände aufnehmen. Auch ein paar Geschenke, Fahrräder und Päckchen wird Frau Baier mit den Helfern verteilen. Das Große Ziel des Einsatzes: die Registrierung Faraba Sutu hängt von der Fertigstellung vom dritten Klassenraums in Faraba Sutu und die Einrichtung des Klassenraums ab. Hier haben wir die Bestätigung, dass die Registrierung in 2015 erfolgen kann.

Die MOU für medizinische Arbeit wird weiter voran getrieben

In diesem Jahr ist das Team der Ärzte um die Mitglieder Hrn. Dr. Uhlmann und Hrn. Zanke erweitert. Beide haben das große Ziel die durch den Vorstand vorbereitete MOU ( memorandum of understanding) mit dem Gesundheitsministerium in Gambia voran zu treiben. Hierin soll die medizinische Arbeit des GBG geregelt und vor allem die Beschaffung zukünftiger Arbeitserlaubnisse für Mediziner erleichtert werden. Zusätzlich erhofft der GBG sich eine endgültige Betreiber Genehmigung für den FAP um die dortige Arbeit weiter auszubauen. Wir werden weiter berichten und um Aktuelle Informationen ergänzen.

"Schulmaterial für Gambia"

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Mit unserem Projekt „Schulmaterial für Gambia“ versuchen wir das Lernen in Gambia etwas zu erleichtern. Auch hier konzentrieren wir uns auf die Schule in N´dofan und den Kindergarten in Faraba Sutu. In Deutschland wurden in diesem Jahr kleine Lerntafeln erzeugt. Diese werden mit ausreichend Kreide nach Gambia verschifft.

Diese Aktion soll die bessere Mitarbeit und das Lernen der Kinder fördern. Durch die klimatischen Bedingungen sind Vorräte an Papier schlecht lagerbar und später nicht mehr nutzbar. Wir hoffen mit diesem Lernmittel den Kindern Freude zu bringen und eine nachhaltige Lernmethode zu etablieren.

Fatou Sarr – unser besonderes Patenkind

Fatou ist ein blindes Mädchen, das früher die LBS (Lower Basic School) in N’dofan besuchte. Sie hatte mit viel Energie fleißig gelernt – trotz aller Probleme.

Sie erlernte die Blindenpunktschrift und war Klassenbeste als Mitglieder des „Gesundheit und Bildung Gambia e.V.“ (GBG e.V.) sie zum ersten Mal antrafen. Doch nach der 6 Klasse wäre Schluss mit der Schulbildung gewesen, hätte der Verein  „GBG e.V.“ sie nicht als Patenkind zur Vermittlung übernommen.

Die nächste passende Schule, die einzige Blindenschule in Gambia, befindet sich in Kanifing bei Serrekunda und war für Fatou unerreichbar. 

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Der „GBG e.V.“ wollte den Schulbesuch sichern, die Unterbringung in Schulnähe ermöglichen und den Unterhalt gewährleisten. Dafür wird weit mehr Geld gebraucht, als für eine übliche Patenschaft.

So stellten wir Kontakt zur „Brandenburgischen Schule für Blinde und Sehbehinderte“ in Königs Wusterhausen her. Das Problem der blinden Fatou konnte schnell im Gespräch schon mit dem Direktor Ölschlager erörtert werden und wurde auch auf der Eltern- und Schülerkonferenz vorgestellt.

Das Ergebnis war der erste Spendenlauf zu Gunsten eines GBG “Projektes”.

 

 

Reisebericht J. Liebenow , Gambia-Einsatz vom 27.10.2011 bis 20.03.2012

27.11.2011

Anreise, ganz ohne Probleme; Kris Greyer wundert sich über den bestellten Service in Brüssel (angenehm) und in Banjul reisen wir ein ohne Gepäckkontrolle, werden aus der langen Warteschlange raus gewunken –prima; Marianne Kypke, unsere „Quartier-Mutter“ holt uns ab.

In der 1. Woche alte Kontakte aktivieren, alles mit der Trust-Bank klären, zahllose Telefonate, Post und Geschenkübergabe z.B. an Jay Joof von Frau Krüger, an Lamin Sarr von A. Pantke, an Saikho Camarro von Chr. Stahl usw. –auch eigenes Patenkind Haddy besucht.

07.11.2011

Tobaski – Feiertag bringt alles durcheinander, an der Fähre geht tagelang nichts.

Reisebericht von J. Liebenow – Gambiaeinsatz 14.12.2010 – 13.03.2011

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Die Anreise war abenteuerlich. In Berlin-Tegel Eisregen, Verspätung 1 Stunde – in Brüssel dann 15 Minuten zum Umsteigen, erreiche den Flieger nach Banjul 5 Minuten vor Abflug (als Letzter) und erhalte einen Platz in der Businessclass (toll) – in Banjul fehlt dann ein Koffer. Lamin und Marianne holen mich ab – im Compaund in Kololi endlich abends 22.30 – geschafft – für 13 Wochen. 
(Erklärung: Marianne Kypke ist Vereinsmitglied seit Mai 2010, hat in Kololi einen ganzen Compaund gemietet – ganzjährig – und lebt dort von September bis Mai. Dort sind 6 Übernachtungsplätze, ein Pool, ein Gartenhaus als Küche und ideale Lage in Kololi – 10 Minuten zu Fuß zum Strand. Das ist nun unser Stützpunkt). 

 

 

 

Meine Reise nach Gambia von Dr. H. W. Bille (2009)

imageIn der Zeit vom 17. Januar bis zum 27. Februar 2009 weilte ich zu einem Einsatz in Gambia – es war meine erste Reise in dieses Land, hier einige Eindrücke und Erlebnisse dieser Tour:

Samstag, 17.01.2009 – Abflug mit Span-Air nach Banjul, der Hauptstadt des kleinen westafrikanischen Landes.

Sonntag, 18.01.2009 – Herzlicher Empfang in Gambia, wegen eines defekten Autos wurden wir bis zum Quartier abgeschleppt, dort kennen lernen der Vermieter und bekannt machen mit den Wohnverhältnissen, ein wenig Einrichten, Gasherd aufbauen, die ersten Einkäufe tätigen – Wasser und Tappalappa (frisches baguetteähnliches Brot).  Da für mich noch keine Arbeitserlaubnis als Arzt vorlag – diese kam erst später mit Frau Dr. Gesper – beschäftigte ich mich vorerst im Compaund: Registrierung und Sortieren der vorhandenen Verbands- und Arzneimittel. Von den vorhandenen Medikamenten war ein Teil überlagert und musste aussortiert werden, das dauerte fast 3 Tage – nebenbei wurde die Umgebung und der Weg zum Ozean und der Strand erkundet.

Reisetagebuch über den Hilfseinsatz im November 2008 in Gambia

Teilnehmer: Frau Dr. Ingrid Gesper (Ärztin), Frau Eleonore Jähnike, Frau Ute Binde,
Herr Joachim Liebenow

Termin:       6. November bis 27. November 2008

In den vorangegangenen Monaten wurden durch Vereinsmitglieder viele Medika-mente, Bekleidung, Spielzeug, Schulmaterial usw. gesammelt und verpackt. Die Fracht wurde Anfang September nach Sperenberg transportiert und der Containeranteil termingerecht bezahlt, auch die Unterlagen für die Schulgeldzahlung wurden pünktlich an Hr. Rehm übergeben.

Zur unmittelbaren Einsatzplanung fanden je eine Beratung zwischen „GBG e.V.“ (Gesundheit und Bildung Gambia e.V) und „MSG e.V.“ (Malaria- und Schülerhilfe Gambia e.V.) sowie eine Beratung mit Fr. Dr. Gesper statt, in der die Vorhaben präzisiert wurden.

Kurzbericht Gambiaeinsatz Oktober/November 2009

Am 15. Oktober 2009 machten sich 4 Mitglieder unseres Vereins auf den Weg nach Afrika.

Joachim Liebenow, Gabriele Kunkel, Arno Weck und Marianne Achterberg, eine Woche später folgten noch Cornelia Boldt und Marianne Deinhardt (die mehrtägige Krankheit der beiden sollte für uns Anlass sein, Mitarbeiter, die das erste Mal nach Gambia fahren, besser auf diese Reise vorzubereiten).

Erstmals wollten wir Schulgeld auszahlen, weiterhin sollten die Geschenke an die Patenkinder und deren Familien übergeben werden und die Aktion „100 Säcke Reis gegen den Hunger“ sollte mit Leben erfüllt werden.

Mit der Unterstützung und der Hilfe von Lamin gelang es uns, sämtliche Patenkinder ausfindig zu machen, zu fotografieren, Geschenke, Reis und Schulgeld zu übergeben.

Die persönliche Übergabe von insgesamt 126 Sack Reis anstelle der geplanten 100 Sack (möglich durch den günstigen Umtauschkurs) an Familien und Schulen war ein beeindruckendes Ereignis für Spender und Empfänger. 12 neue Patenkinder für Pateneltern in Deutschland konnten aufgenommen werden.

Als Praktikant in Gambia – Oktober 2011 bis März 2012

Im letzten Einsatzzeitraum hatte der GBG erstmalig einen Praktikanten in Gambia im Einsatz. Hiermit erhofften wir uns eine tatkräftige Unterstützung für die vor Ort verweilenden Einsatzteams bei deren Aufgaben und eine merkliche Verjüngung des Teams. Nicht zuletzt spielten bei der Entscheidung für einen Praktikanten, die fremdsprachlichen Fähigkeiten und der leichtere Umgang mit fremden Mentalitäten und Kulturen eine starke Rolle.

Tätigkeitenbericht über die Zeit in Gambia

von Kris Greyer: