Schlagwort Archiv: Patenkinder

2019 Info Schulgeldzahlung

Die ersten beiden dringenden Schulgelder hat unser Mitarbeiter Rise schon vor Anreise des Teams bezahlt. Hier hatten uns beide Paten bereits im vergangenen Jahr gebeten die Schulförderung vor Ende Oktober auszuzahlen. Beide Auszahlungen haben super und pünktlich geklappt. Alle anderen Patenkinderfamilien und Schulen sind informiert, dass wir Ende Oktober bis Anfang November vor Ort sind und die für sie erhaltenen Spenden und Geschenke übergeben. Das Team hat damit eine Menge zu tun und wird deshalb die Kinder der Nordbank geschlossen in Ndofan auszahlen und im Süden zwei Termine ermöglichen. Alle Kinder und Eltern des Programms, die südlich von Faraba Sutu wohnen, werden nach Faraba Sutu geladen. Nach Nejofelleh fährt das Team gesondert. Wir hoffen, dass alle Kinder Zeugnisse zur Auszahlung mit bringen und werden diese im Anschluss auswerten und kopieren. Die Originale erhalten die Familien zurück. Die besten Schüler der Oberstufe erhalten beim zweiten Treffen ein Geschenk. Wir sind auf die Entwicklung gespannt und werden berichten.

Die Sache mit dem Fahrrad und der 9.Klasse des Rangsdorfer Gymnasiums

 

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Die Klasse 9c des Rangsdorfer Gymnasiums und ihre Lehrerin Frau Wimmer unterstützen schon seit längerem die kleine Adama Bobb, die in N´dofan, einem kleinen Dorf im Norden Gambias bisher zur Schule ging. Nur durch diese Unterstützung ist es Adama möglich weiterhin die Schule zu besuchen.

Geburtstagsgruß in Ndofan angekommen

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Am 13.03.2013 wurde Kumba Bah 9 Jahre alt. Ihr Patin hat Ihr aus Deutschland etwas Geld ( 20 €) und eine Schokolade geschickt. Der GBG konnte über Freunde eines anderen Vereins die Zustellung ermöglichen.  Unser Mitglied Frau Marianne Kypke hat Kumba die getauschten Dalasis ( 900 DAL) bei ihrem letzten Besuch auf der Nordbank inklusive unbeschadeter Schokolade  übergeben. Das Geburtstagskind  hat sich sehr gefreut. In ihrem Namen sagen wir danke für die schöne Idee und besonderen Dank an alle Helfern für die problemlose Umsetzung.

Kontrolle Bau vom Haus für Patenkind

 

Eines unserer Patenkinder hat in 2012 besonderes Glück. Die deutschen Pateneltern ( Fam. Uhlmann) waren zu Beginn des Jahres 2012 selbst vor Ort und haben die Lebensumstände des Patenkindes und seiner Familie selbst gesehen. Nach diesem Besuch war den Pateneltern klar, dass Sie helfen wollten. Sie starteten die Unterstützung und Finanzierung eines neuen Hauses. Unser Mitarbeiter Hatabou Janneh hat die ersten Schritte und Auszahlungen je Bauabschnitt für den Verein übernommen. 

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Am 30.10.2012 war das Einsatzteam auf dem Weg zur Schulgeldzahlung nach Ndofan selbst vor Ort und hat den Bau begutachtet. Der Baufortschritt war leider weit weniger fortgeschritten, als erwartet und bezahlt. Die Familie des geförderten Kindes (Joof) hatte leider wenig Eigeninitiative gezeigt und mehr Geld als kalkuliert für Handwerker benötigt.

2012 Fatou Sarr – unser besonderes Patenkind

Fatou ist ein blindes Mädchen, das früher die LBS (Lower Basic School) in N’dofan besuchte. Sie hatte mit viel Energie fleißig gelernt – trotz aller Probleme.

Sie erlernte die Blindenpunktschrift und war Klassenbeste als Mitglieder des „Gesundheit und Bildung Gambia e.V.“ (GBG e.V.) sie zum ersten Mal antrafen. Doch nach der 6 Klasse wäre Schluss mit der Schulbildung gewesen, hätte der Verein  „GBG e.V.“ sie nicht als Patenkind zur Vermittlung übernommen.

Die nächste passende Schule, die einzige Blindenschule in Gambia, befindet sich in Kanifing bei Serrekunda und war für Fatou unerreichbar. 

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Der „GBG e.V.“ wollte den Schulbesuch sichern, die Unterbringung in Schulnähe ermöglichen und den Unterhalt gewährleisten. Dafür wird weit mehr Geld gebraucht, als für eine übliche Patenschaft.

So stellten wir Kontakt zur „Brandenburgischen Schule für Blinde und Sehbehinderte“ in Königs Wusterhausen her. Das Problem der blinden Fatou konnte schnell im Gespräch schon mit dem Direktor Ölschlager erörtert werden und wurde auch auf der Eltern- und Schülerkonferenz vorgestellt.

Das Ergebnis war der erste Spendenlauf zu Gunsten eines GBG “Projektes”.

 

 

Die Bananenkiste fertig gemacht…

IMG_6028(Artikel von Corinna und Stefan Gotthold)

Vor ein paar Tagen hatte ich ja schon beschrieben, was in eine Bananenkiste für ein Patenkind aus Gambia gehört. Wer diesen Artikel lesen möchte, kann das hier tun: Eine Bananenkiste für mein Patenkind…

Meine Frau und ich haben uns nun daran gemacht, die Sachen für unser Patenkind und die Bewohner des Dorfes N’dofan fertig zu machen und einzupacken.

Was wir besorgt haben, warum und was das alles gekostet hat, möchte ich hier kurz Beschreiben.

Vielleicht kann sich der ein oder anderen dann daran orientieren.

 

Reisebericht J. Liebenow , Gambia-Einsatz vom 27.10.2011 bis 20.03.2012

27.11.2011

Anreise, ganz ohne Probleme; Kris Greyer wundert sich über den bestellten Service in Brüssel (angenehm) und in Banjul reisen wir ein ohne Gepäckkontrolle, werden aus der langen Warteschlange raus gewunken –prima; Marianne Kypke, unsere „Quartier-Mutter“ holt uns ab.

In der 1. Woche alte Kontakte aktivieren, alles mit der Trust-Bank klären, zahllose Telefonate, Post und Geschenkübergabe z.B. an Jay Joof von Frau Krüger, an Lamin Sarr von A. Pantke, an Saikho Camarro von Chr. Stahl usw. –auch eigenes Patenkind Haddy besucht.

07.11.2011

Tobaski – Feiertag bringt alles durcheinander, an der Fähre geht tagelang nichts.

Reisebericht von J. Liebenow : Gambiaeinsatz 14.12.2010 – 13.03.2011

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Die Anreise war abenteuerlich. In Berlin-Tegel Eisregen, Verspätung 1 Stunde – in Brüssel dann 15 Minuten zum Umsteigen, erreiche den Flieger nach Banjul 5 Minuten vor Abflug (als Letzter) und erhalte einen Platz in der Businessclass (toll) – in Banjul fehlt dann ein Koffer. Lamin und Marianne holen mich ab – im Compaund in Kololi endlich abends 22.30 – geschafft – für 13 Wochen. 
(Erklärung: Marianne Kypke ist Vereinsmitglied seit Mai 2010, hat in Kololi einen ganzen Compaund gemietet – ganzjährig – und lebt dort von September bis Mai. Dort sind 6 Übernachtungsplätze, ein Pool, ein Gartenhaus als Küche und ideale Lage in Kololi – 10 Minuten zu Fuß zum Strand. Das ist nun unser Stützpunkt).