Alieu Sanyang, Bürgermeister in Faraba Sutu, gibt Interview für renommiertes Nachrichtenportal

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Und hier unsere Übersetzung:

Die Bürde des Alkalo

— Übersetzt mit Unterstützung durch DeepL.com (kostenlose Version) —

Im Herzen von Gambia, eingebettet in üppiges Grün und eine lebendige Kultur, liegt das Dorf Faraba Sutu. Als Alkalo oder Bürgermeister habe ich, Alieu Sanyang, immer eine tiefe Verbundenheit mit meinen Leuten gespürt. Diese Verbundenheit ist jedoch nicht ohne Schwierigkeiten zustande gekommen.

Von klein auf wurde mir die Bedeutung von Gemeinschaft und Vertrauen vermittelt. Ich vertraute meine Träume und Hoffnungen den Menschen in meinem Umfeld an, weil ich glaubte, dass wir gemeinsam unser Dorf voranbringen könnten. Ich reichte den Bedürftigen meine Hand und bot ihnen Unterstützung, Liebe und Fürsorge an. Doch immer wieder stand ich allein da und musste mit ansehen, wie diejenigen, auf die ich mich verlassen hatte, ihre Zusagen nicht einhielten. Jedes gescheiterte Versprechen fühlte sich wie ein Dolch in meinem Herzen an und hinterließ Narben, die nicht so leicht heilen würden.

Trotz meiner Enttäuschungen setzte ich mich weiterhin mit ganzem Herzen für das Wohl von Faraba Sutu ein. Ich organisierte Gemeindeveranstaltungen, initiierte landwirtschaftliche Projekte und sorgte dafür, dass kein Kind hungrig ins Bett ging. Ich glaubte, dass Liebe und harte Arbeit eine positive Wirkung entfalten würden. Stattdessen sah ich mich oft mit Ressentiments und Feindseligkeit konfrontiert. Genau die Menschen, die ich aufrichten wollte, schienen sich gegen mich zu wenden, angeheizt durch Eifersucht und Missverständnisse. Meine Sichtbarkeit als Alkalo rückte mich ins Rampenlicht, und das brachte ein unwillkommenes Maß an Kontrolle und Hass mit sich.

„Warum bekommt er die ganze Aufmerksamkeit?“, flüsterten sie. „Was macht ihn so besonders?“ Ich wurde zur Zielscheibe für diejenigen, die von Negativität lebten, und das schmerzte sehr. Es war entmutigend zu erkennen, dass meine Bemühungen, meine Opfer, oft von den Schatten der Zweifel und der Kritik überschattet wurden.

Wenn ich durch das Dorf ging, spürte ich oft eine unsichtbare Mauer zwischen mir und meinen Leuten. Ich sehnte mich nach echten Verbindungen, nach Freundschaften, die auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt beruhen. Dennoch war es ein ständiger Kampf, gute Menschen um mich herum zu finden. Ich dachte oft darüber nach, ob ich zu viel von mir gegeben hatte, ob meine Freundlichkeit als Schwäche missverstanden worden war.

Eines Abends, als die Sonne unter den Horizont sank und Faraba Sutu in ein warmes Licht tauchte, saß ich unter dem uralten Baobab-Baum. Seine knorrigen Äste schienen mir Weisheit zuzuflüstern. Mir wurde klar, dass ich zwar nicht kontrollieren kann, wie andere mich wahrnehmen, aber ich kann meine Handlungen und Absichten kontrollieren. Ich beschloss, mich auf die wenigen zu konzentrieren, die meine Bemühungen zu schätzen wussten und selbst im Angesicht von Widrigkeiten zu mir standen.

Von diesem Tag an schwor ich mir, nach Menschen zu suchen, die meine Vision einer besseren Zukunft teilten. Ich würde diese Beziehungen pflegen und die Last der Enttäuschung loslassen. Ich verstand, dass es bei einem Alkalo nicht nur um Führungsqualitäten ging, sondern auch um Widerstandsfähigkeit, Hoffnung und den Mut, trotz aller Herausforderungen weiterzumachen.

In den folgenden Jahren begann ich, die Früchte meiner Arbeit zu sehen. Das Dorf veränderte sich langsam, als immer mehr Menschen sich meinen Bemühungen anschlossen. Gemeinsam kultivierten wir einen Geist der Zusammenarbeit und der Liebe. Die Schatten, die einst über meinem Herzen schwebten, begannen sich aufzulösen, als ich Trost in der Gemeinschaft fand, die sich um mich scharte.

Als Alkalo von Faraba Sutu lernte ich, dass es bei wahrer Führung nicht darum geht, von allen geliebt zu werden, sondern darum, fest zu seinen Werten zu stehen und denen die Hand zu reichen, die bereit sind, an seiner Seite zu gehen. Am Ende zählten nicht die Auszeichnungen oder die Anerkennung, sondern die echten Verbindungen, die durch gemeinsame Kämpfe und Triumphe entstanden. Und in dieser Erkenntnis fand ich Frieden.


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