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Zeitraum: Februar 2026
Die Reise startete am 8. Februar, wie üblich mit der Zugfahrt und einer Übernachtung am Vorabend des Abfluges in Hamburg.
Am 9. Februar pünktlicher Start um 07:00 Uhr in Hamburg und Brüssel. Der Flug ging über Dakar nach Banjul, Gambia. In Gambia bin ich von meinem langjährigen Freund Lamin G. abgeholt und zum Appartement gebracht worden.
10.02. Kontakt zu unserem Mitarbeiter vor Ort aufgenommen, um Termine für die Aktivitäten abzusprechen.
11.02. Eintreffen von zwei weiteren Vereinsmitgliedern. – Besuch bei dem ersten Patenkind Martin. Mitbringsel wie üblich eine Reis-/Ölspende für die Familie.
12.02. Termine mit den Vereinsmitgliedern und mit Rise gemacht und gemeinsame Aktivitäten abgesprochen, wie Besuch in Nyofelleh, Faraba Sutu, Nordbank und Kunkujang Keitaya.
13.02. Fahrt nach Nyofelleh, um den Zustand des Kindergartens zu begutachten und Spendengelder zu übergeben. Der Kindergarten war in einem guten Zustand. Im Kindergarten haben wir eine Gruppe aus Belgien getroffen, die Kinderbetreuung gemacht hat und den Kindergarten auch unterstützt.
16.02. Fahrt nach Faraba Sutu zum Kindergarten. Der Kindergarten war sehr sauber. Wir haben die Küchensachen kontrolliert, Teller und Tassen sowie Besteck und Töpfe auf Vollständigkeit überprüft. Der Garten war in einem guten Zustand. Die Spielgeräte haben wieder einen leichten Rostansatz. Die Mädchentoiletten waren sauber und mit Wasserbehältern versehen. Die Jungs-Toiletten waren sauber, aber nur 2 von 4 waren mit Wasserbehältern versehen. Lehrertoiletten waren sauber, nur eine Türzarge war defekt. Mr. Sanyang wird einen Kostenvoranschlag beschaffen. Der Store war mit Gartengeräten vollgestellt, für den Schulgarten zwischengelagert. Der Dachkranz ist weiter undicht; es muss ein neuer Kostenvoranschlag gemacht werden. Die Pfeiler vor den Klassenräumen müssten ausgebessert werden sowie die Löcher im Fußboden. Der Erste-Hilfe-Koffer muss nachgefüllt werden. Für die Frauen wurde auf deren Wunsch eine elektrische Nähmaschine und ein Bügeleisen mitgebracht. Sie erhielten eine Einweisung von einem Vereinsmitglied und dem örtlichen Schneider. Die Rückfahrt war langwierig durch das hohe Verkehrsaufkommen.
17.02. Aufbruch zur Nordbank um 05:00 Uhr zur Fähre in der Hoffnung, vor der Mittagshitze die Arbeit erledigt zu haben. Auf dem Plan stand der Besuch von 8 Patenkinder mit der Übergabe von Reis- und Ölspenden. Dank der Hilfe durch den Unterstützer in Ndofan und das Vereinsmitglied in der SMD-Schule waren wir gut in der Zeit. Der Aufbau eines Schrankes für die Schule hatte so seine Tücken. Lobend zu erwähnen ist der Schulgarten an der Schule, der von den Kindern gepflegt wird. Die Baumaßnahmen haben einen guten Fortschritt gemacht.
Nachdem alle Aufgaben abgeschlossen waren, hofften wir auf eine gute Fährverbindung zurück, aber es war uns nicht vergönnt. Erst nach 4 Stunden Wartezeit sind wir auf die Fähre gekommen, aber nur durch den Kauf eines Zusatztickets.
19.02. Besuch der Klink und des Darra von Fatou Gaye in Kunkujang Keitaya. Die Klinik war wieder sauber und das Kinderhaus war voll mit den kleinen Bewohner*innen, da gleichzeitig schulfrei war.
Der Rückflug verlief gut, nur war die Zugfahrt schwierig, denn kurz vor Bremen kam die Durchsage, dass der Zug wegen einer Bombendrohung stoppen muss. Was Umsteigen in einen anderen Zug, Bus und Straßenbahn zur Folge hatte, bis dann der Sperrung aufgehoben wurde.