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Reisezeitraum: 10.-28. März 2025
Die im Januar ausgefallene Reise habe ich im März nachgeholt. Vorgesehen war die Zeit vom 10. bis 30. März, die ich jedoch um zwei Tage verkürzen musste wegen eines Streiks beim Flughafen Brüssel.
Der Flug war wieder unauffällig, nur die Ein -, Ausreisegebühren haben sich je um 400 Dalasi (5,41 €) erhöht. So sind sie von 1.000 Dalasi auf 1.400 Dalasi gestiegen.
Bei der Ankunft haben wir mit Rise, unserem Mitarbeiter vor Ort, das übliche Treffen zur Terminabsprache gemacht.
Faraba Sutu
Zwei weitere Besuche habe ich in dem Kindergarten Faraba Sutu gemacht, wo auf dem Toilettenhaus das Dach durch den Wind defekt war. Rise hat Spendengelder übergeben, sodass das Dach wieder repariert werden konnte.
Ich habe mir eine Übersicht über die Anzahl der anwesenden Kinder gemacht. Zur Zeit sind nur wenige im Kindergarten, da etliche Kinder Windpocken hatten und somit Zuhause waren.
Mit dem Direktor haben wir über den Geldbedarf im Kindergarten gesprochen. Er verbraucht ca. 580 € in 4 Wochen mit 5 Tagen Essen und ca. 100 Kindern (Stand November 2024). 1 Dalasi pro Tag kommt als Elternspende. Der Direktor hat den Auftrag, ein neuer Speiseplan zu erstellen und an unser Mitarbeiter weitergeben. Der Lebensmitteleinkauf wurde überarbeitet und Artikel reduziert, um Kosten zu senken.
Kritik musste an den Direktor weitergegeben werden, da der Schulgarten ungepflegt und nicht bepflanzt war. Der Direktor will sich mit dem Schulkomitee in Verbindung treten, sodass er Hilfe bekommt aus dem Dorf zum Bepflanzen des Gartens.
Aufräumarbeiten in den jeweiligen Lagern sind notwendig. In dem Eingangsbereich der Küche ist Ausbesserung des Bodens notwendig. Das ließe sich ggf. in den Schulferien machen, sodass der Zement austrocknen kann.
Gambia Nord
Ich bin mit unserem Mitarbeiter Rise auf die Nordbank gefahren, der ein Pumpenteil nach Ndofan brachte. Die Überfahrt mit der Fähre war sehr zeitig am Tag und bei etwas rauher See. Rise erledigte seine Arbeit, danach haben wir zwei Patenkinder besucht und Reis und Öl vorbei gebracht. Unserem Patenkind haben wir auch Reis und Öl gebracht sowie eine Matratze, sodass sie nicht mehr auf dem Fußboden schlafen muss.
Der Besuch im Kindergarten Ndofan war sehr schön.
Auf der Rückreise mussten wir drei Stunden auf die Fähre warten, aber das ist nichts Besonderes; wir haben auch schon länger gewartet. Aber 30°C sind schon belastend, besonders für Rise, da Ramadan ist und in der Zeit zwischen Sonnenauf- und -untergang nichts getrunken und gegessen werden darf.
Weitere Aufgaben
Der Besuch von zwei weiteren Patenkindern stand ebenfalls noch an, die jeweils auch mit einer Reis- und Öl-Spende verbunden sind. Eine Patenfamilie betreue wir schon seit 2006. Die andere seit diesem Jahr.









