Medizinischer Notfall: Bubacarr F. braucht eine Amputation

Zur Wahrung der Menschenwürde veröffentlichen wir keine Fotos von unserem medizinischen Notfall. Bei berechtigtem Interesse bitten wir um Anfrage.

Das Grundproblem

Keine allgemeine Krankenversicherung – das ist das Grundproblem. So müssen die meisten Menschen alle medizinischen Kosten selbst tragen. Deshalb vermeiden sie oft und oft zu lange Arztbesuche.

So auch Bubacarr F., der als Farmer auf dem Land ohnehin kaum Zugang zu medizinischer Betreuung hat und darüber hinaus mit schwankenden Einnahmen kämpfen muss, die seine große Familie gerade so unterhalten.

Die Behandlungskosten

Bubacarr F. kam mit beginnender Sepsis in Fatou Gayes Klinik. Ohne sofortige Intervention wäre sein Tod absehbar gewesen. Deshalb haben wir als GBG umgehend die Amputationskosten aus unseren Rücklagen im medizinisch-sozialen Notfallfonds gespendet.

Die Amputation kostete ca. 560 Euro und fand am 25.08.2025 einer orthopädischen Klinik statt. Die Summe umfasst die Überstellung in die Klinik, die Arztkosten und die Amputationskosten.

Die Nachbehandlungskosten in Höhe von ca. 2.240 Euro umfassen hohe Antibiotikadosen, Schmerzmittel, die Krankenpflege und Klinikunterbringung sowie das Arzt-Honorar in Höhe von 50 Euro. Letzteres zahlt Fatou als festen Satz pro Patient*in, da sie ein reguläres Arztgehalt in Höhe von c. 625 Euro pro Monat nicht erwirtschaften kann.


Beitrag veröffentlicht

in

,

von

Schlagwörter: