Medizinischer Notfall: Hawa mit Geschwulst am Auge

Hawa T. war ein junges Mädchen, dessen linke Gesichtshälfte und linkes Auge stark von einer Geschwulst betroffen waren. Wir haben lange auf einen guten Ausgang für sie gehofft, aber Hawa hat es nicht geschafft. Die Familie musste sie Mitte Oktober gehen lassen.

Zur Wahrung der Menschenwürde veröffentlichen wir keine Fotos von medizinischen Notfällen. Bei berechtigtem Interesse bitten wir um Anfrage.

Wir hatten durch unser Mitglied Sanna Malang Falch von diesem Fall erfahren. Sanna engagierte sich seit Mai 2025 sehr dafür, Hawa eine angemessene Behandlung zu ermöglichen, die sie vermutlich eher im Ausland haben kann als in Gambia.

Im folgenden berichten wir chronologisch (von unten nach oben) über unsere Bemühungen um Hawa.

September 2025

Da noch keine Zusage bzw. Aussage aus dem Gesundheitsministerium für eine Auslandsbehandlung vorliegt, hat Sanna parallel mit einigen Ärzten und Gesundheitseinrichtungen in Gambia Kontakt aufgenommen und Hawa vorgestellt. Erfolgreich war er jetzt im Jahali Health Center, das von Projekthilfe Gambia e.V. unterstützt wird. Diese Klinik wird die Diagnostik wiederholen müssen, da Hawas Tumor leider schnell wächst. Die Klinik hat auch Kontakte nach Senegal, und wir wünschen Hawa, dass sie ihr helfen können.

Im November wird unser Einsatzteam nach Hawa schauen und im Dezember wird auch Sanna selbst wieder in Gambia sein und weiter für Hawa einstehen.

August 2025

Unser Mitglied Sanna Malang Falch hält den Kontakt zur Familie. Sie arbeiten weiter an der Möglichkeit einer Auslandsbehandlung. Dafür benötigen sie noch Geduld.

Juni 2025

Für Hawa und eine Begleitperson konnte ein Reisepass erstellt werden. Es laufen Gespräche mit dem gambischen Gesundheitsministerium und der türkischen Botschaft, um das Kind in der Türkei versorgen zu können.

Mai 2025

Wir haben einen Teil ihrer medizinischen Unterlagen erhalten und warten auf die Vervollständigung der Diagnostik. Dann entscheidet sich, ob Hawa in Gambia oder Senegal geholfen werden kann. Denn eine solche bösartige Geschwulst von krebsähnlichem Charakter wäre auch im benachbarten Senegal ohne Operation nicht behandelbar.


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