Newsletter 1, Juli 2024

Guten Tag,

auf der letzten Mitgliederversammlung wurde angeregt, in gewissen Abständen Vereinsneuigkeiten als Newsletter mit E-Mail zu versenden. Damit wollen wir nun starten, denn wir haben ja schon einiges geschafft in diesem Jahr. Und wir haben noch viel vor!

Wenn du lieber Fotos sehen willst statt Text -> hier entlang.

Ausbildungsförderung mit vollem Erfolg

Vor zwei Jahren haben wir einen jungen Mann und drei jungen Frauen, die in Fatou Gayes Klinik als Hilfskräfte arbeiteten, den Einstieg in die Krankenpflegeausbildung ermöglicht. Der gambische Staat hatte 50% der Kosten übernommen und wir steuerten die anderen 50% bei. Im Juni haben sie ihre Abschlussprüfungen bestanden – und es zeigt sich der ganze Erfolg ihres Lernens: Alieu Gai, der junge Mann, ist als Jahrgangsbester ausgezeichnet worden. Die drei Damen haben jeweils „Mit besonderer Erwähnung“ abgeschlossen.  Fatou selbst erhielt für ihre Klinik eine Urkunde in Anerkennung als Praktikumsort. Und Fatou hat eine Rede vor den Absolvent*innen halten können. Die Vier sind jetzt zwei Jahre vertraglich an Fatous Klinik gebunden. Wir hoffen natürlich, dass sie danach weiterhin dort bleiben und Gambias Gesundheitssystem mit voranbringen.

Mehr Fotos mit strahlenden Gesichtern findet ihr hier: https://gambia-verein.org/ausbildungsfoerderung-mit-vollem-erfolg/

Unsere Malaria-Aktion geht weiter

Moskitonetze schützen vor Malaria

Die Regenzeit hat im Juni begonnen. Und wie leider üblich in Zeiten des Klimawandels: mit vielen Überschwemmungen, die oft zu brackigen Pfützen werden, in denen Moskitos brüten. Den Stichen beugt man am besten mit einem guten Moskitonetz vor. Deswegen haben wir auf der Spendenplattform betterplace.org eine Dauerkampagne eingerichtet: https://betterplace.org/p10730 Wir freuen uns über jede Spende! Die Gelder haben in diesem Jahr schon die Ausgabe von neuen Moskitonetzen in Faraba Sutu und in Sareh Marie Dobo ermöglicht. Außerdem konnten wir für Fatou Gaye in unserer Partnerklinik Testkits finanzieren, sodass sie mittellose Menschen, vor allem Kinder, auf Malaria testen und vor einem schweren Verlauf bewahren kann.

Alles über unsere Malaria-Arbeit: https://gambia-verein.org/category/malaria/

Bestenehrung unserer Patenkinder kann starten

Jedes Jahr ist es eine schöne Aufgabe, die Zeugnisse unserer Schulpatenkinder zu sichten und die Bestenehrung vorzubereiten. Das haben wir im Juni geschafft. Im Oktober werden wir wieder die Klassenbesten an unseren Schulen mit kleinen Aufmerksamkeiten beehren und anspornen.

Wir haben uns auch einen Überblick über die baldigen Schulabgänger*innen verschafft und deren Pateneltern informiert. Jetzt sind wieder Plätze frei in unserem Patenschaftsprogramm. Wer gerne eine Patenschaft übernehmen möchte, informiert sich gerne hier: https://gambia-verein.org/mitmachen/pateneltern-werden/ Es würden sich noch einige Kandidat*innen sehr freuen. Bitte einfach bei uns melden.

Wir bitten um Spenden für den Bau eines Hygieneraums zur Totenversorgung

Kein so schönes Thema, aber doch so wichtig …

Stell dir vor, einer deiner Liebsten ist verstorben – und draußen ist es heiß, schwül, es regnet, Moskitos stechen. Wasser musst du aus dem Brunnen ziehen. Ein Raum für Totenwaschung ist weit weg, die Straßen aufgeweicht. Aber der Leichnam muss nicht nur dorthin, sondern auch zurück auf den örtlichen Friedhof. Nur mit Eile und Druck ist die vorgegebene Begräbniszeit zu schaffen.

Wir wollen das zumindest in Kunkujang Keitaya ändern, wo unsere Partnerklinik steht. Hier ist das nächstgelegene Waschhaus ca. 45 Minuten mit Auto entfernt; in der Regenzeit vervielfacht sich die Fahrzeit. Gerade dann steigen aber auch die Sterberaten. Wir wollen jetzt mit eurer Hilfe die Herausforderungen einer Bestattung in schwierigen Klimaverhältnissen mildern.

Der Hygieneraum soll klein sein, um gute Kühlung zu ermöglichen. Es soll fließend Wasser haben und Abfluss in eigene Grube. Der Raum soll drei Tische haben und komplett gekachelt sein. Bauaufträge gehen an lokale Firmen.  Geld wird gebraucht für Baumaterialien und Löhne.

Der Hygieneraum soll dem Krankenhaus und auch der Nachbarschaft zur Verfügung stehen. Und er wird ausdrücklich für alle Religionsgemeinschaften offen sein. Hier wird sowohl für die Verstorbenen als auch für die Angehörigen ein ruhiger, würdevoller Abschied ermöglicht. Auch eine finanzielle Entlastung wird gegeben sein, da der Transport in die Stadt entfällt.

Warum spenden

Die Totenwaschung ist der letzte Dienst der Lebenden für Verstorbene. Der Hygieneraum erspart schwierige Transporte, eine hektische Waschung, Zeitdruck, Ansteckungsgefahren, Geldaufwand – kurz gesagt: viel Kummer. Das sollten wir einander ermöglichen.

Wie spenden

Unter dem Stichwort „Hygieneraum“

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Wir wünschen dir einen angenehmen Sommer

Anja, Carolin, Daniela, Gudrun & Maria vom GBG-Vorstand


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