Spendensammlung: Bau eines Hygieneraums zur Totenversorgung

Kein so schönes Thema, aber doch so wichtig …

Stell dir vor, einer deiner Liebsten ist verstorben – und draußen ist es heiß, schwül, es regnet, Moskitos stechen. Wasser musst du aus dem Brunnen ziehen. Ein Raum für Totenwaschung ist weit weg, die Straßen aufgeweicht. Aber der Leichnam muss nicht nur dorthin, sondern auch zurück auf den örtlichen Friedhof. Nur mit Eile und Druck ist die vorgegebene Begräbniszeit zu schaffen.

Wir wollen das zumindest in Kunkujang Keitaya ändern, wo unser Partnerklinik steht. Hier ist das Waschhaus ca. 45 Minuten mit Auto entfernt; in der Regenzeit vervielfacht sich die Fahrzeit. Gerade dann steigen aber auch die Sterberaten. Wir wollen jetzt mit eurer Hilfe die Herausforderungen einer Bestattung in schwierigen Klimaverhältnissen mildern.

Der Hygieneraum soll klein sein, um gute Kühlung zu ermöglichen. Es soll fließend Wasser haben und Abfluss in eigene Grube. Der Raum soll drei Tische haben und komplett gekachelt sein. Bauaufträge gehen an lokale Firmen.  Geld wird gebraucht für Baumaterialien und Löhne.

Der Hygieneraum soll dem Krankenhaus und auch der Nachbarschaft zur Verfügung stehen. Und er wird ausdrücklich für alle Religionsgemeinschaften offen sein. Hier wird sowohl für die Verstorbenen als auch für die Angehörigen ein ruhiger, würdevoller Abschied ermöglicht. Auch eine finanzielle Entlastung wird gegeben sein, da der Transport in die Stadt entfällt.

Warum spenden

Die Totenwaschung ist der letzte Dienst der Lebenden für Verstorbene. Der Hygieneraum erspart schwierige Transporte, eine hektische Waschung, Zeitdruck, Ansteckungsgefahren, Geldaufwand – kurz gesagt: viel Kummer. Das sollten wir einander ermöglichen.

Wie spenden

Unter dem Stichwort „Hygieneraum“


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