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2021 Update Isatou

Update: Herzkranke Isatou wartet immer noch auf OP. Aufgrund der anhaltenden Covid-19-Pandemie sind im Krankenhaus von Dakar geplante, aber verschiebbare Operationen weiterhin nicht möglich. Nachdem Isatous lebensrettende OP schon vom Dezember auf den Februar verschoben worden war, durften Isatou und ihre Mama zum OP-Termin das Krankenhaus nicht betreten. Grund dafür ist, dass dort noch immer auf allen verfügbaren Betten Covid-19-Patient*innen behandelt werden. Das Uniklinikum Dakar ist dafür Senegals Schwerpunktklinik. Die Ärzte haben mit Isatous Mama verabredet, sich zu melden, sobald wieder normale Operationen möglich sind. Drücken wir alle Isatou weiterhin die Daumen!

2021 Update medizinischer Notfall

Update: Isatous Herzoperation wegen neuerlicher Corona-Welle in Senegal erneut verschoben
Wir alle, und insbesondere Isatou, haben uns mit dem Mädchen gefreut, dass nun im Januar endlich ihre Herz-OP stattfindet und die entscheidende Wende ihres Lebens ermöglicht. Doch kurz vor Reisebeginn rief die Uniklinik Dakar an: Alle Stationen sind im Covid-Modus, die Intensivbetten entweder schon belegt oder reserviert. Denn durch Senegal rollt die zweite Welle. Immerhin steht schon der Ausweichtermin fest: 22. Februar. Wir drücken Isatou ganz, ganz fest die Daumen. Und auch allen Covid- Patient*innen im Senegal. Mögen sie die Behandlung erhalten, die sie brauchen und verdienen. Möge der Februar wieder Kapazitäten für so wichtige OP‘s wie Isatous haben!

2020 Update zum medizinischen Notfall Herz

Endich ist es soweit: Isatou ist Mitte November nach Dakar an die Universitätsklinik gereist, um ihre Herzoperation vorzubereiten. So lange hat das tapfere Mädchen warten müssen, weil die Pandemie und die Regenzeit immer wieder verzögernd wirkten. Isatou wurde in Dakar erneut den Ärzten vorgestellt, die ihre Herzoperation planen, denn die letzen Voruntersuchungen liegen schon lange zurück. Alles ist gut verlaufen. Isatou hat nun einen Operationsermin: 10. Januar 2021.

Dann ist es fast ein Jahr her, dass unsere engagierte Spendengemeinschaft es überhaupt Isatou ermöglichen konnte, auf ein gesundes Leben zu hoffen. Denn ohne euch wären wohl niemals die benötigten 7.500 € zusammengekommen, die die Operation kosten wird. Dieses Geld liegt noch immer wohlverwahrt bei Fatou Gaye, in deren Mädchenhaus Isatou lebt. Wer in Isatous strahlendes Gesicht sieht, kann ihre Glücksgefühle herauslesen 🙂

2020 Update zum medizinischen Notfall

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, nun können wir die letzten Vorbereitungen treffen, um Isatou ins Universitätskrankenhaus nach Dakar zu bringen. Beim letzten Versuch kam die Covid-19-Pandemie dazwischen. Die Grenzen zu Senegal wurden gesperrt und in Gambia der Ausnahmezustand ausgerufen. Beides ist nun aufgehoben. Dank direkter Spenden vor Ort und Spenden an uns, konnten wir die Kosten der erneut notwendigen Voruntersuchung und Reisekosten nach Dakar realisieren. Die Planung läuft aktuell und wir hoffen auf einen zeitnahen Termin in Dakar und im Anschluss auf die lebensrettende Operation. Wir sind allen Spendern dankbar und haben euren Beitrag für die Reisekosten an Fatou zur Koordination der Reise übergeben. Herzlichen Dank allen Helfern.

2020 Update zu medizinischem Notfall

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, kurz bevor wir die letzten Vorbereitungen treffen konnten, um Isatou ins Universitätskrankenhaus nach Dakar zu bringen, kam die Covid-19-Pandemie dazwischen. Die Grenzen zu Senegal wurden gesperrt und in Gambia der Ausnahmezustand ausgerufen. Beides hat bis heute Bestand. Aufgrund der lange Zeit niedrigen Infektionsraten hatte Fatou zwischenzeitlich versucht, mithilfe einer Notfall-Regelung nach Senegal zu kommen, aber dies gelang nicht. Davon abgesehen, waren wir uns alle unschlüssig, ob das zum gegenwärtigen Zeitpunkt wirklich das Beste für das Mädchen wäre. Stattdessen wollten wir eine regelmäßige Untersuchung in der Afrimed-Klinik installieren, um über ihren Gesundheitszustand auf dem Laufenden zu bleiben. Auch das gestaltet sich sehr schwierig: Zum einen erhält einer der beiden behandelnden Ärzte aufgrund der Pandemie kein Einreisevisum mehr. Zum anderen steigen neuerdings die Infektionsraten bedenklich. Und momentan sind die Regenfälle derartig heftig, dass es kein Durchkommen gibt. Das Wasser steht in den Straßen und weiß der Himmel was schwimmt darin. Es wäre eine ungebührliche Gefährdung, Isatou dennoch zur Untersuchung fahren zu wollen. So schwer es auch fällt: wir müssen weiter Geduld haben. Wir stehen hinter der Entscheidung von Frau Tambedou und von Fatou Gaye, angesichts von aktiven Covid-19-Fällen, die in Afrimed behandelt werden, und angesichts der gefluteten Straßen, das Mädchen geschützt im Haus zu behalten und nirgendwohin zu fahren.
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Dear supporters,
Just before we were in the process of making the final preparations to bring Isatou to the university hospital in Dakar, the Covid 19 pandemic interrupted all our activities. The borders with Senegal were closed and a state of emergency was declared in The Gambia. Both remain in place to this day. Due to the low infection rates at the time Fatou tried to get to Senegal by applying for special permission under the emergency regulations, but did not succeed. Apart from that, we were all undecided as to whether that would really be the best way forward for the girl at this point in time. Instead, we wanted to set up a regular check-up at the Afrimed Clinic to keep up to date with her state of health. This is also proving very difficult: Firstly, because one of the two doctors treating the girl is no longer able to obtain an entry visa due to the pandemic. Secondly, the infection rates have recently been rising in alarming numbers. And the current heavy rainfalls make it impossible to get anywhere by road. The roads are water logged at times and heaven knows what unsavory items are floating in it. It would be an undue risk driving Isatou to her medical examination. As difficult as it is: we must continue to be patient. In view of the active Covid 19 cases being dealt with at Afrimed and the flooded roads, we support the decision of Mrs Tambedou and Fatou Gaye to keep the girl safe in her house and not to drive her anywhere for now.