Schlagwort Archiv: Jahresrückblick

2021 Rückblick (7)

Jahresrückblick 2021 – unsere Pateneltern
In diesem Jahr haben unsere Pateneltern 176 Kinder und deren Familien unterstützt. Die Patenschaften beziehen sich in erster Linie auf die Unterstützung beim Schulgeld- und den damit zusammenhängenden Zahlungen, wie Schuluniformen und -material. Viele Pateneltern kümmern sich auch darüber hinaus um ihre Patenkinder, sei es durch Geschenkpakete an die ganze Familie, durch Fahrradspenden oder mit Handy-Spenden für die Ehrung besonders erfolgreicher Schüler*innen. Ganz besonders wird ihr unschätzbar wichtiges Engagement deutlich, wenn wir als Verein durch schnelle Hilfen Notsituationen überwinden oder wenigstens lindern wollen: Über das ganze Jahr hinweg haben Pateneltern durch Sonderzahlungen Corona-Hilfen ermöglicht, für die „ihre“ Familien Reis, Öl und z.T. Bargeld bekamen. Und einige Pateneltern konnten sogar den Wiederaufbau von Häusern unterstützen, die durch Regen und Stürme zu Schaden gekommen waren. – Liebe Pateneltern, wir danken euch von ganzem Herzen; ihr seid ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Vereinsaktivitäten. In 2022 werden wir 5 neuen Kindern aus Marie Sareh einem kleinen Dorf nördlich des Gambia-Flusses mit Paten helfen und damit weiter unsere Hilfe auf der Nordbank ausbauen.

2021 Rückblick (6)

Jahresrückblick 2021 – was wir für das Wort „Bildung“ im Kindergarten Faraba Sutu bewirkt haben.
In diesem kleinen Dorf unterstützen wir seit 2011 den „Alieu Jawu Memorial“-Kindergarten (Nursery School), der zurzeit von ca. 90 bis 100 Kindern besucht wird. Neben treuen Spenderinnen und Spendern haben wir auch Erlöse aus unserem Online-Flohmarkt und aus der Aktion „Platz schaffen mit Herz“ für Faraba Sutu verwendet. Daraus wurden: für jedes Kind täglich eine warme Mahlzeit aus der Vorschulküche und dem Schulgarten, tägliches gemeinsames Zähneputzen mit ausreichend Zahnbürsten und Zahnputzmitteln, die Instandhaltung des Spielplatzes sowie die Ausgabe von Sachspenden an die Familien „unserer Kinder“ (Anziehsachen, Schulmaterial, Spielzeug, Hygieneartikel). Außerdem haben wir gemeinsam mit spanischen Unterstützern das Dach des Kindergartens erneuern können.

2021 Rückblick (5)

Wir blicken auf ein turbulentes, bewegtes, aber auch erfolgreiches Jahr zurück. Ein weiteres Jahr unter der Flagge „Corona“ mit vielen Herausforderungen für jede und jeden persönlich und in der täglichen Arbeit unseres Vereins liegt hinter uns. Aber jede Krise bietet auch Chancen. Wir konnten einige zusätzliche Aktionen und Anschaffungen in Gambia durch zusätzliche und unerwartete Spenden realisieren. Gerade jetzt in der Weihnachtszeit ist eure Spendenbereitschaft besonders hoch. Wir bedanken uns bei jedem Einzelnen und bitten uns die Adresse zukommen zu lassen. Gern direkt bei der Überweisung oder Zahlung per PayPal. Sonst natürlich per E-Mail an info@gambia-verein.org.

2021 Rückblick (4)

Was wir für das „Gesundheit“ in unserem Vereinsnamen bewirkt haben
Wir konzentrieren uns in dem weiten Feld der MEDIZIN auf die Themen Malariabekämpfung, Erste-Hilfe-Leistungen und die Unterstützung medizinischer Notfälle. In diesem Jahr hat sich bei letzterem der Schwerpunkt „Versorgung schwerer chronischer Wunden“ herausgebildet. Und zwar vor allem deswegen, weil in Fatou Gayes Klinik eine für Gambia überdurchschnittlich gute Wundversorgung angeboten wird, die buchstäblich Leben rettet. Ebenso wichtig war besonders Anfang des Jahres die Bereitstellung von Geldern für Sauerstoff-Flaschen, mit denen in Fatou Gayes Klinik Menschen mit schweren Atemwegserkrankungen (auf Corona konnte damals noch nicht so viel getestet werden) wenigstens von außen beim Atmen unterstützt werden konnten. Auch wenn seit einiger Zeit alle Patient*innen mit Corona-Verdacht direkt in Gambias Covid-Zentrum verlegt werden, halten wir dennoch einige Sauerstoffflaschen auf Vorrat bereit. – Zusammen mit einer tollen Spende der Ruth-Möller-Stiftung für Malariatests und -medikamente betragen eure Spendengelder für Medikamente, klinisches Verbrauchsmaterial in diesem Jahr schon deutlich mehr als 10.000 Euro. Das ist einfach großartig!

2021 Rückblick (3)

Was stabil geblieben ist, das sind unsere tollen Teams: Das Team Gambia besteht unverändert aus Projektleiter Ebrima (Rise), aber auch aus Isatou (Krankenschwester), den Lehrer*innen und den Küchenfrauen in unserem Kindergarten in Faraba Sutu und einem Praktikanten an der BCS Ndofan. Sie alle haben zuverlässig gute Arbeit geleistet und das Bestmögliche getan, um unsere Geld- und Sachspenden umzusetzen.
Darüber hinaus sind im Frühjahr für unseren Verein zwei Ehrenamtliche in den Einsatz nach Gambia gefahren: die Hebamme Anne-Katrin Klotzsch und der Sozialpädagoge Michelle. Insbesondere Anne-Kathrin hat durch ihr großes Wissen und ihre Netzwerke viel an Fatou Gayes Klinik weitergeben können; wir denken da insbesondere an ihre Spendenaktion für den Krankenwagen.
Und zum dritten sind in diesem Jahr auch wieder zwei Einsatz-Teams unseres Vereins für je drei Wochen in Gambia gewesen. Das erste Team hat alle Auszahlungen an die Patenkinder übernommen und zusätzlich Kontakte zu Schulen und Kindergärten, zu Fatou Gayes Klinik und dem Kinderschutzhaus und natürlich auch zum First Aid Point. Das zweite Team ist gerade zurück und hatte offene Aufgaben, Hausbesuche und Geschenkverteilungen übernommen.
Ihr wisst alle, dass ohne gute Menschen das beste Projekt nicht läuft. Deswegen sind wir als Verein unheimlich stolz, wie gerne sich unter unserem Namen zuverlässige und engagierte Menschen treffen und immer wieder gemeinsam Gutes in die Welt bringen. Wir sagen euch allen ein großes Dankeschön für dieses erfolgreiche Jahr!

2021 Rückblick (2)

Erfolgreiche Nothilfen
Wie das immer so ist: Man wünscht sich zu Neujahr alles Gute und dann kommt die Wirklichkeit und macht so manches ganz anders. Aber mit der Hilfe unserer treuen Spenderinnen und Spender haben wir auch in diesem Jahr schnell und effektiv auf die eine oder andere Notlage reagieren können. Zuallererst fallen uns da natürlich die Sauerstoff-Flaschen ein, die in Fatou Gayes Klinik in der Hochphase der Covid-19-Pandemie immer wieder neu gefüllt werden mussten, um Patient*innen wenigstens oberflächlich beim Atmen unterstützen zu können. Darüber hinaus wir haben einigen Menschen lebensrettende Wundversorgung finanzieren können. In der Malariasaison haben wir ebenfalls mit Zuschüssen zum Medikamenteneinkauf dafür gesorgt, dass auch zahlungsunfähige Menschen behandelt werden konnten. – Dann kamen im Juli zwei schwere Stürme und wir haben soviel spontane Unterstützung erfahren, dass wir alle Schäden an Projektinfrastrukturen beseitigen lassen konnten. Auch ganz viele Pateneltern haben extra in die Taschen gegriffen und mitgeholfen, die Häuser von Patenkindern zu reparieren.
Insgesamt haben wir sehr viel für Nothilfen aller Art gespendet bekommen und umgesetzt. Vielen, vielen Dank dafür!

2021 Rückblick (1)

In diesem Jahr hat sich unser Vorstand von vier auf fünf Mitglieder vergrößert: Zu Anja, Caro, Maria und Gudrun ist Daniela hinzugekommen. – Was unsere Spenden anbelangt, so wollen wir nicht zu viel verraten, solange die Zahlen noch nicht abschließend vorliegen, aber was wir jetzt schon wissen: So viele Spenden waren es fast noch nie! Wir sind mittlerweile bei über 60.000 € Geldspenden für Projekte und Aktionen und bei über 6.000 € Sachspenden. Das ist einfach überwältigend und großartig! – Wir haben unser Gambia-Netzwerk ausgeweitet und sind außerdem nun mit dem Kreisverband der Landfrauen Potsdam-Mittelmark eng verbandelt, denen wir Unmengen von Spenden besonders auch für den Flohmarkt verdanken. Auf Facebook haben wir knapp 1.180 Follower und auf Instagramm 190, dazu sind wir nun bei unserem Blog www.gambia-verein.org bei über 19.500 Klicks seit Bestehen der Seite (2012). Dass wir alle unsere Projekte und Spenden transparent, ansprechend und engagiert zugleich präsentieren, spiegelt sich auch in unserer Mitgliederzahl: das sind aktuell fast 190 inklusive Unterstützer. Apropos Transparenz: Wir haben uns erfolgreich darum bemüht, das Siegel der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“ benutzen zu dürfen. Dies setzt offene Angaben über die wesentlichen Daten, Personen, Projekte und Beschlussfassungen voraus – Angaben, die wir von Anfang an auf unserer Webseite teilen.

2020 Jahresendbrief

Liebe Mitglieder, Paten, Förderer und Freunde des GBG,

wir möchten ganz herzlich Danke für unser schwerstes und dennoch erfolgreichstes Jahr sagen. Es erfreut uns besonders, dass Ihr in dieser schwierigen Zeit der Covid-Pandemie all unsere Projekte so unglaublich unterstützt habt.

Wir mussten unseren persönlichen Austausch und unsere Zusammenarbeit, auf ein Minimum beschränken und konnten uns oft nur virtuell und in kleinem erlaubtem Maß direkt austauschen. Danke an alle, die weiter, wenn auch virtuell eng mit uns verbunden blieben.

Unser Flohmarkt fand ebenfalls nur online statt und war dennoch in 2020 einer der erfolgreichsten unserer Arbeit. Wir konnten 3.045 Euro für unsere Projekte erhalten. Herzlichen Dank für alle Spender und Organisatoren.

2018 Jahresrückblick

Es war ein aufregendes und dennoch schönes Jahr. Wir haben turbulent gestartet und mussten uns neu finden. Aber wir haben uns gefunden. Wir haben tolle Projektleiter und wunderbare Aktionen gewonnen und gemeistert. Wir hatten unglaubliche viele Einsätze in diesem Jahr. Auch auf die Gefahr jemanden zu vergessen, möchten wir uns in besonderem bei Gerd, Kick, Kerstin, Bianca, Frau G., Herrn J., den Medizinstudenten, Ursula, Christine und Anja bedanken. Ihr habt mit euren Einsätzen den GBG in Gambia viel bewirken lassen. Aber auch unsere Mitarbeiter Ousainou und Isatou haben unglaublich gute Arbeit geleistet. Wir haben beide frisch und neu und mit anderen Hauptjobs betraut für uns eingestellt. Der FAP ist seit dem sehr sauber und regelmäßig geöffnet. Und wir konnten soviel Patenanfragen und Bauleistungen wie nie zu vor abarbeiten. Es ist toll, dass das Team in Gambia umsetzt, wofür viele im deutschen Team das ganze Jahr sammeln. Unser besonderer Dank geht für viele Veranstaltungen und Marktstände an Birgit, Kerstin, Marianne, Gudrun und Anja. Und natürlich nicht zu vergessen ein ausdrücklicher Dank an alle Beteiligten des diesjährigen Weihnachtsmarktes. Wir konnten in 2018 sehr viel bewirken und freuen uns, dass wir so viele engagierte Pateneltern, Mitglieder und Nichtmitglieder in unseren Reihen haben.
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It was an exciting but also a great year. We started quite turbulent and had to find us in a new way. But we did find us. We won and mastered great project managers and wonderful projects. We had many incredible campaigns this year. Even if we risk forgetting somebody, we would still like to thank especially Gerd, Kick, Kerstin, Bianca, Mrs G., Mr J., the medical students, Ursula, Christine and Anja. The GBG was able to achieve a lot in the Gambia with your commitment. But also our employee Ousainou and Isatou did an incredible good job. Both were hired freshly and newly for us and were entrusted with main jobs. Since that point the FAP is very clean and open regularly. And we were able to work on so many requests for godparentships and construction works like never before. It is great that the team in Gambia is able to put into practice what many people in the German team are collecting for over the whole year. Our special thanks for many events and booths goes to Birgit, Kerstin, Marianne, Gudrun and Anja. And of course a thank you to everybody who was involved in the christmas market this year. We were able to achieve a lot in 2018 and are happy that we have so many committed godparents, members a non-members among us.

2017 Jahresendbrief

 

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Pateneltern,

in alter Tradition berichten wir zum Jahresende über die zurückliegenden zwölf Monate. Gleichzeitig möchten wir die Gelegenheit nutzen, um Ihnen für das Jahr 2018 alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit und Wohlergehen, zu wünschen.

Wie bereits bei der Mitgliederversammlung berichtet, ist der Regierungswechsel in Gambia zu Beginn des Jahres friedlich und ohne große Änderungen für unseren Verein vollzogen worden. Die Stromversorgung hat sich leider seitdem noch nicht verbessert. Die neue Regierung und der Nachbarstaat Senegal arbeiten mit Hochdruck an der Verbesserung.