Unser täglicher Speiseplan

Assalam alaikum liebe Schwestern und Brüder, heute möchte ich – verbunden mit großem Dank für eure Spenden – davon berichten, wie wir in unserem Haus üblicherweise essen.

Wir haben keine richtige Frühstückstradition in Gambia.
Die Schulkinder bekommen einen kleinen Geldbetrag und kaufen direkt an der Schule, was Händler*innen anbieten.

Wir anderen nehmen vormittags ein Tapalapa auf die Hand.
Das ist ein kurzes Baguette, im Holzofen aus einheimischem Mehl gebacken und meistens mit Zwiebelsoße und Majo bestrichen.

Am Nachmittag, wenn die größte Hitze vorbei ist, gibt es die Hauptmahlzeit: Reis mit wechselnden Soßen, z.B. aus Zwiebeln, Cassava, Bittertomaten und Kohl gekocht, dazu möglichst Fisch. Fleisch ist zu teuer. Serviert wird alles in großen Platten, aus denen wir gemeinsam essen.

Als dritte Mahlzeit halten die Reste der Hauptmahlzeit her.
Das klingt alles sparsam und einfach. Aber es ist mehr, als unsere Kinder bei ihren Familien bekommen würden.

Mit euch zusammen, liebe Schwestern und Brüder, nehmen wir ihnen die Sorge, wie es morgen weitergehen wird. Dafür meinen herzlichsten Dank,

Eure Fatou Gaye.