Warum wir Fatou Gayes Kinderschutzhaus unterstützen

In Gambia fungieren die meisten Koranschulen (Darra) als Auffangbecken für die Kinder aus ärmsten Verhältnissen. Sie sind also eher Kinderheime für Waisen und für Kinder aus wirtschaftlich überforderten Familien, die sie nicht mehr durchbringen können. Oft geht das Leben in Koranschulen mit Betteln einher, schlechte Ernährung und Gesundheit sind normal, Schulbesuch so gut wie ausgeschlossen.

Doch Fatous Haus ist ein Zufluchtsort mit Chance auf ein gesundes, selbstbestimmtes Leben

Viele Kinder halten den Kontakt zu ihren Familien aufrecht, besuchen sie während der Schulferien und an Feiertagen. Einige verlassen das Heim schon nach kurzer Zeit wieder, vielleicht mit einer Tante oder der neuen Frau ihres Vaters. Andere bleiben viele Jahre, während ihr Vater im Ausland arbeitet. Einige entscheiden sich sogar als Erwachsene, freiwillig hier zu bleiben, weil ihnen das Umfeld guttut.