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In Gambia fungieren die meisten Koranschulen (Darra) als Auffangbecken für die Kinder aus ärmsten Verhältnissen. Sie sind also eher Kinderheime für Waisen und für Kinder aus wirtschaftlich überforderten Familien, die sie nicht mehr durchbringen können. Oft geht das Leben in Koranschulen mit Betteln einher, schlechte Ernährung und Gesundheit sind normal, Schulbesuch so gut wie ausgeschlossen.
Doch Fatous Haus ist ein Zufluchtsort mit Chance auf ein gesundes, selbstbestimmtes Leben
Fatous Kinder erhalten in jeder Hinsicht mehr als in einem üblichen Darra. Täglich ausreichende Mahlzeiten, ein eigenes Bett, medizinische Versorgung. Sie fühlen die Geborgenheit einer familiären Gemeinschaft. Sie gehen zur Schule, und Schulbildung gilt gleichwichtig dem Religionsunterricht. Sie sind vor jeder Art Ausbeutung, Missbrauch, FGM und verfrühten Heiraten geschützt.
–> Mehr dazu in diesem Video: https://youtu.be/EalF5TYzxaU
Viele Kinder halten den Kontakt zu ihren Familien aufrecht, besuchen sie während der Schulferien und an Feiertagen. Einige verlassen das Heim schon nach kurzer Zeit wieder, vielleicht mit einer Tante oder der neuen Frau ihres Vaters. Andere bleiben viele Jahre, während ihr Vater im Ausland arbeitet. Einige entscheiden sich sogar als Erwachsene, freiwillig hier zu bleiben, weil ihnen das Umfeld guttut.
