Kleine Katastrophen lassen uns nicht aufgeben

IMG_4373 Leider konnten wir heute nicht die Containerbeladung nach Frankfurt bringen, oder besser, wir hätten sie nicht abgeben können. Somit gab es eine kleine Planänderung.
Unser Team 1 packte heute alle Schulmöbel in der Schule auf den LKW. Vorher mussten diese noch auseinader gebaut werden. Hierfür besonderer Dank an das Team und den Hausmeister der Schule.

Das Team 2 schaffte zur gleichen Zeit durch verbesserte Lagerung Platz im Lager des GBG. Dann lagerten wir alles gemeinsam ein und versuchen nun einen Transport nach Frankfurt Oder zu bekommen und somit nach Gambia.

Partenschulen oder Kindergärten gesucht

Faraba5 Wir wollen eine Patenschule oder Schulen für die Grundschule in Ndofan ( Nordbank Gambia) und einen oder mehrere Patenkindergärten für den  Kindergarten in Faraba Sutu ( südliches Gambia ) finden. Wir hoffen mit dieser Aktion das Interesse von Kindern zu wecken und Ihnen zu verdeutlichen, wie anders Kinder in Afrika leben und mit wie wenig diese zu recht kommen können. Vielleicht können wir gemeinsam mit Eltern und Lehrern / Erziehern einen jährlichen Informationstag organisieren und über das Leben in Gambia berichten. Natürlich freuen wir uns auch auf Projekttage, oder Benefizveranstaltungen. Es wäre toll, wenn wir eine langfristige Bindung und ein wachsendes Verständnis auf beiden Seiten entstehen lassen könnten.

Warum ich den GBG mit gründete

Ich (Anja) war mir seit Jahren bewusst, dass ich in meinem Leben wirklich ganz schön oft Glück gehabt habe. Es war an der Zeit der Welt ein Stück zurück zu geben. Sie vielleicht etwas zu verändern, oder sogar zu verbessern. Ich war 2005 auf der Suche nach Projekten, hinter denen ich voll und ganz stehen konnte, die meinem Wesen entsprachen und denen ich vertrauen könnte. Zu diesem Zeitpunkt erzählte mir ein alter Bekannter von seiner Gambiareise. Ich sah schockierende Bilder und einen gestandenen Mann mit Tränen in den Augen. So war zumindest klar, genau dort will ich helfen. Was die Suche nach Projekten zumindest geographisch einschränkte. Da ich tief in meinem Inneren immer Buchhalter war, interessierte mich vor allem die Verwendung von Spenden und die Transparenz der Zahlen jeder Organisation. Schnell merkte ich, dass meine Ansprüche nur zu wenigen Projekten passten. Dazu kam, dass die wenigsten Organisationen medizinische Arbeit leisteten. Gerade das war mein ersten großes Ziel. Ich wollte unbedingt etwas gegen die hohe Kindersterblichkeit und unnötige Todesfälle durch Malaria oder anderer heilbarer Erkrankungen unternehmen. Es dauerte noch ein paar Monate, dann stand der Entschluss fest. Wir gründen einen Verein und versuchen damit den Ärmsten in Gambia zu helfen. Unser Motto 100 % Transparenz und die jährliche Offenlegung aller Finanzunterlagen haben und werden wir weiterhin als oberstes Gebot sehen und einhalten. Wir können noch immer bestätigen, dass 100 % der Spenden als Spenden verwendet werden. Wir finanzieren den vollständigen Verwaltungsaufwand durch Mitgliedsbeiträge und werden das auch weiterhin so fortsetzen. Die meisten von uns verzichten auf Auslagenersatz und organisieren Sachspender für Flyer, Kalender, Visitenkarten usw.

Ein Grund Danke zu sagen: Medizinspenden 2012

Unser besonderer Dank gilt Herrn Dr. Bille und Frau Gesper mit Ihrem Praxisteam. Ihr Engagement – sowohl bei Spendensammlungen, Einsätzen und Privatinitiativen – ist unbezahlbar.

Auch im zurückliegenden medizinischen Einsatz im I. Quartal 2012 konnten durch ihre Hilfe wieder unzählige Patienten behandelt, versorgt und kuriert werden. Aber auch viele Praxen aus unserer Umgebung haben in den zurückliegenden Monaten zahlreiche Sach- und Geldspenden für die medizinische Arbeit in Gambia gesammelt und gespendet.

Im Jahr 2012 können wir leider den Transport von Sachspenden nach Gambia nicht dauerhaft sicherstellen. Die Containerbeteiligung erfolgte in diesem Jahr sehr früh und eine weitere Beteiligung ist finanziell noch nicht gesichert.

Kalender 2013 unterstützen Medizinprojekt FAP in N’dofan.

Der Verein „Gesundheit und Bildung Gambia e.V.“ gibt in diesem Jahr zum zweiten Mal einen Jahreswandkalender mit den 12 schönsten Bilder des vergangenen Einsatzes heraus.

Diesmal sind Portraits von Kindern als Motiv gewählt. Wer Interesse hat, schickt bitte eine Email an info@gambia-verein.com oder anja.baier@berlin.de (sh. auch wir über uns).

Die Kalender wurden bereits am 28.04. zur Mitgliederversammlung und am 02.06. zum Lindenblütenfest in Rangsdorf angeboten. Natürlich sind sie auch in diesem Jahr beim Weihnachtsmarkt in Rangsdorf erhältlich.

Sonderzustellungen und Übergaben sind nach Absprache möglich.

In Erinnerung – Einsatz 2011

Der Einsatz 2011 war ein sehr harter und kurzer Einsatz für unsere Medizinische Leitung. Alle Schulgelder wurden innerhalb von 14 Tagen ausgezahlt, alle nachfolgenden Einsätze wurden vorbereitet und die Bauabnahme in Faraba für Küche und Gebäudebemalung wurde erfolgreich geschafft.

Einige Bilder des Einsatzes aus 2011 könnt Ihr nun hier oder auf unserer Facebookseite sehen:

In Erinnerung – Einsatz 2010

In 2010 waren zur Schulgeldzahlung ( Oktober bis November ) gleich 4 Vorstandsmitglieder in Gambia. Sie betreuten die Sanierung des ersten Schulgebäudes in N´dofan und die Auszahlungen für Schulgeld, Familienhilfe und Nothilfefonds.

Einige Bilder könnt Ihr nun hier oder auf unserer Facebook-Seite sehen:

Die Bananenkiste fertig gemacht…

IMG_6028(Artikel von Corinna und Stefan Gotthold)

Vor ein paar Tagen hatte ich ja schon beschrieben, was in eine Bananenkiste für ein Patenkind aus Gambia gehört. Wer diesen Artikel lesen möchte, kann das hier tun: Eine Bananenkiste für mein Patenkind…

Meine Frau und ich haben uns nun daran gemacht, die Sachen für unser Patenkind und die Bewohner des Dorfes N’dofan fertig zu machen und einzupacken.

Was wir besorgt haben, warum und was das alles gekostet hat, möchte ich hier kurz Beschreiben.

Vielleicht kann sich der ein oder anderen dann daran orientieren.

 

Reisebericht J. Liebenow , Gambia-Einsatz vom 27.10.2011 bis 20.03.2012

27.11.2011

Anreise, ganz ohne Probleme; Kris Greyer wundert sich über den bestellten Service in Brüssel (angenehm) und in Banjul reisen wir ein ohne Gepäckkontrolle, werden aus der langen Warteschlange raus gewunken –prima; Marianne Kypke, unsere „Quartier-Mutter“ holt uns ab.

In der 1. Woche alte Kontakte aktivieren, alles mit der Trust-Bank klären, zahllose Telefonate, Post und Geschenkübergabe z.B. an Jay Joof von Frau Krüger, an Lamin Sarr von A. Pantke, an Saikho Camarro von Chr. Stahl usw. –auch eigenes Patenkind Haddy besucht.

07.11.2011

Tobaski – Feiertag bringt alles durcheinander, an der Fähre geht tagelang nichts.

Reisebericht von J. Liebenow – Gambiaeinsatz 14.12.2010 – 13.03.2011

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Die Anreise war abenteuerlich. In Berlin-Tegel Eisregen, Verspätung 1 Stunde – in Brüssel dann 15 Minuten zum Umsteigen, erreiche den Flieger nach Banjul 5 Minuten vor Abflug (als Letzter) und erhalte einen Platz in der Businessclass (toll) – in Banjul fehlt dann ein Koffer. Lamin und Marianne holen mich ab – im Compaund in Kololi endlich abends 22.30 – geschafft – für 13 Wochen. 
(Erklärung: Marianne Kypke ist Vereinsmitglied seit Mai 2010, hat in Kololi einen ganzen Compaund gemietet – ganzjährig – und lebt dort von September bis Mai. Dort sind 6 Übernachtungsplätze, ein Pool, ein Gartenhaus als Küche und ideale Lage in Kololi – 10 Minuten zu Fuß zum Strand. Das ist nun unser Stützpunkt).